Härtel zeichnet 168 Berliner Konfliktlotsen aus

Bildungsstaatssekretär Thomas Härtel zeichnet heute 168 Konfliktlotsen aus, die an Berliner Oberschulen für Streitigkeiten schlichten, Konfliktparteien ins Gespräch miteinander bringen und Auseinandersetzungen moderieren. Die Konfliktlotsen sind Schülerinnen und Schüler ihrer jeweiligen Schule. Die Konfliktlotsen, die eine Auszeichnung erhalten, sind von Ihren Betreuungslehrern ausgewählt worden.

13.06.2006 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Thomas Härtel betonte: "Auch wenn Schüler die Bezeichnung Konfliktlotse uncool finden: Wenn es in einer Klasse ordentlich gezofft hat, werden Konfliktlotsen zur Hilfe geholt. Denn die Konfliktlotsen haben das Schlichten gelernt und so ein Gespür dafür, wie man es erreichen kann, nach einem Streit eine neue gemeinsame Basis findet zu finden. So klären die Schülerinnen und Schüler ihre Konflikte untereinander. Das Training zum Konfliktlotsen und die Anwendung des Wissens im Schulalltag bringt ihnen "seelische Muskeln". Und wenn sich die Konfliktlotsen dann Schülermediatoren oder Peerhelper nennen, ist das im Sinne einer sehr guten Sache."

Konfliktlotsen gibt es an insgesamt 200 Berliner Grund- und Oberschulen – alleine an den Oberschulen tun rund 450 Konfliktlosten ihren Dienst. Alle Konfliktlotsen werden ein halbes Jahr lang ausgebildet. Die Auszeichnung erfolgt heute am 13. Juni 2006 im Rahmen des 8. Konfliktlotsentreffens, von 11:00 – 13:00 Uhr, in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden