Herr Kuhmichel, lesen bildet!

Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums hat die Aufforderung der CDU-Landtagsfraktion als "Quatsch" zurückgewiesen, Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft solle sich eindeutig zur Vielfalt der Qualifikationsmöglichkeiten für eine Professur äußern.

28.07.2004 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Zum Mindestmaß an verantwortungsvoller Oppositionsarbeit gehört eigentlich das Lesen von Gesetzesvorhaben und das Registrieren von öffentlichen Äußerungen der Landesregierung. Wenn der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Manfred Kuhmichel, diesem Grundsatz gefolgt wäre, hätte er sich seine heutige Presseerklärung sparen können", sagte der Sprecher. Um der CDU das Suchen zu erleichtern, verweist das Ministerium auf die gestrige Presseerklärung (27.07.2004) zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts: "Die Landesregierung hat mit ihrer Hochschulgesetznovelle auf Vielfalt in der Qualifikation zur Professur gesetzt: Juniorprofessur, Habilitation und sonstige Qualifikationswege sollen ein breites Spektrum bieten, in dem sich junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die für eine Professur erforderlichen Fähigkeiten aneignen können." "Mit Unkenntnis füllt man kein Sommerloch und ist erst recht keine politische Alternative", sagte der Sprecher.


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