Hofmann-Göttig: Neuer Schub für Computernutzung in Schulen

"Die Nutzung von Computern im Unterricht erhält einen neuen Schub, und die Betreuung der Computernetze in den Schulen wird professioneller und preiswerter werden." Das betonte Bildungsstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig im Mainzer Theresianum anlässlich der "24. Benutzertagung", dem Landesforum für innovatives Lernen mit Medien in Schulen.

25.05.2004 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Die Ausstattung der Schulen habe sich nach der neuesten Erhebung auf mehr als 65.000 PCs erneut verbessert. "Mit dem Zuschlag von 3,8 Millionen Euro aus einem gemeinsamen Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die Weiterentwicklung des ,Modularen Netzes für Schulen´ in Rheinland-Pfalz wird nun ein weiterer Qualitätssprung möglich", sagte der Staatssekretär auf der Benutzertagung, für deren über 70 Kurzworkshops sich mehr als 1000 Lehrerinnen und Lehrer angemeldet hatten. Das "Modulare Netz" ermögliche eine möglichst kostengünstige und störungsfreie Wartung der Computernetze in den Schulen.

Das vom Landesmedienzentrum entwickelte "Modulare Netz für Schulen" hatte sich als eines von vier Projekten bundesweit unter 200 Bewerbungen für das BMBF/ESF-Förderprogramm durchgesetzt. Über einen Zeitraum von drei Jahren soll das Netz, das den Aufwand in der Schule für Computerlabore und Netzwerke erheblich reduziert, nun weiterentwickelt werden. Die Computernetze in den Schulen sollen weiter standardisiert, für alle Unterrichtsanforderungen verfügbar gemacht und im Endstadium ferngewartet werden. Für die Systempflege und Wartung würden zunächst externe Fachleute eingesetzt. "Die Lehrkräfte können sich somit voll auf ihre eigentliche Aufgabe - das Unterrichten und Lehren mit den Neuen Medien - konzentrieren", betonte Hofmann-Göttig. Dies ergänze die gemeinsame Aufgabe von kommunalen Schulträgern und Land in idealer Weise. Das Land setze für die Anwendungsbetreuung, die Softwareinstallation und Betreuung der Lehrkräfte jährlich 3,5 Millionen Euro ein, so der Bildungsstaatssekretär.


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