Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung mit neuer Direktorin
Frau Prof. Dr. Heiderose Kilper wurde heute in das Amt der Direktorin des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner (IRS) eingeführt. Die 52-jährige Wissenschaftlerin tritt die Nachfolge des Ende letzten Jahres in den Ruhestand verabschiedeten Prof. Dr. Karl-Dieter Keim an, der das Institut von 1992 an leitete.
14.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgForschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka beglückwünscht Frau Prof. Dr. Kilper zu ihrem neuen Amt und weist zugleich auf die positive Entwicklung des IRS hin. "Die jüngst mit gutem Ergebnis abgeschlossene Evaluation des Instituts hat die Bedeutung des IRS innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft der Leibnizinstitute gestärkt", so Wanka. "Es ist unser gemeinsames Ziel, die Kontinuität der Forschung im Land Brandenburg im Allgemeinen und das hohe Niveau der Forschung am IRS im Besonderen sicherzustellen."
Heiderose Kilper wurde 1953 in Stuttgart geboren und studierte von 1972 bis 1978 an der Philipps-Universität in Marburg/Lahn Politische Wissenschaft, Geschichte, Germanistik und Pädagogik. Sie arbeitete unter anderem am Institut für Arbeit und Technik im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, von Ende 1997 bis 2001 als dessen wissenschaftliche Geschäftsführerin. Von 2002 an war sie Direktorin und Geschäftsführerin des Instituts für Entwicklungsplanung und Strukturforschung an der Universität Hannover und zugleich Professorin am Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung der Universität Hannover. Im Rahmen eines gemeinsamen Berufungsverfahrens von IRS und der Technischen Universität Cottbus wurde Kilper Ende 2004 zur Universitätsprofessorin für Regional- und Stadtentwicklung ernannt.
Das IRS ist ein Forschungsinstitut der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz und wird bei einem Jahresetat von etwa 2,6 Mio. Euro jeweils hälftig von Bund und Land finanziert. Es erforscht sozial- und wirtschaftsräumliche Grundlagen zur Stadt- und Regionalentwicklung und erarbeitet mit seinen Forschungsprojekten Ziele und Strategien zur Entwicklung und Stabilisierung europäischer Teilregionen.
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