Integrierte gesundheitsfördernde Stadtteilentwicklung
Konferenz der Quartiersmanager/innen aus EuC-Gebieten unter Beteiligung der kommunalen EuC-Ansprechpartner/innen vom 12. und 13. Juli 2004 in Essen.
01.07.2004 Pressemeldung Stiftung SPI, Regiestelle E & CDie Gesundheitsförderung und die Verringerung gesundheitlicher Chancenungleichheit von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Stadtteilen hat sich im E&C-Prozess der letzten Jahre zu einem Querschnittsthema entwickelt. Ausgehend von drei bislang in Kooperation mit der BZgA durchgeführten E&C-Fachforen ("Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in sozialen Brennpunkten" in 2002; "Vernetzung - Macht - Gesundheit" in 2003 und "Perspektive: Gesunder Stadtteil" im Januar 2004) wird den gesundheitsfördernden Aspekten der Stadtteilentwicklung zunehmend eine besondere Bedeutung beigemessen.
Gute Beispiele von Quartiersmanagement entsprechen in vieler Hinsicht den Idealvorstellungen von stadtteilbezogener Gesundheitsförderung. Bei der Etablierung gesundheitsfördernder Settingansätze in benachteiligten Stadtteilen können die Akteure im Stadtteil eine besondere Rolle spielen.
Die Konferenz verfolgt das Ziel, die Berufsgruppen aus Stadtentwicklung, Jugendhilfe und Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zusammen zu bringen und die bislang oft unzureichende Vernetzung auch unter Einbeziehung anderer Partner (Krankenkassen) auszubauen.
Neben Fachvorträgen werden zwei weitere Arbeitsformen angeboten:
Im Workshop: "Qualifizierung von E&C-Akteuren/innen zu Gesundheitsförderern/innen" werden die Eckpunkte einer Qualifizierungsmaßnahme für Akteure/innen sozialer Stadtentwicklung bzgl. der Gesundheitsförderung im Setting "Stadtteil" erstellt.
In den Arbeitsgruppen werden exemplarische Themen bearbeitet, die in die konzeptionelle Gestaltung dieser Qualifizierungsmaßnahme für E&C-Akteure/innen einfließen werden.
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