Irischer Bestseller-Autor für Potsdam 2010 - Arcadia-Gast Hugo Hamilton von Kulturministerin Wanka begrüßt

Im Alten Rathaus der Brandenburgischen Landeshauptstadt wurde heute Vormittag der irische Schriftsteller Hugo Hamilton von Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka als zeitweiliger Potsdamer begrüßt.

03.08.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

"Potsdam hat zu allen Zeiten Autoren und Schriftsteller angezogen. Weil diese Stadt Visionen weckt, weil sie eine Denkwerkstatt ist," sagte Ministerin Wanka. Für die Entwicklung Brandenburgs und seiner Hauptstadt seien seit Jahrhunderten auch die künstlerischen, gesell- schaftlichen und politischen Einflüssen aus ganz Europa entscheidend. Der geistige Austausch habe Tradition. Brandenburg könne von den Erfahrungen des lange Zeit als strukturschwach geltenden Irland profitieren, vom Leben mit den zwei Sprachen Gälisch und Englisch und einem unverkrampften Umgang mit dem Begriff Heimat. Hugo Hamilton, der eine deutsche Mutter und einen irischen Vater hat, sei prädestiniert, dieses Thema zu beleuchten.

Potsdams Kultur-Dezernentin Gabriele Fischer und Potsdam2010-Projektleiter Moritz van Dülmen freuten sich über den Beginn der internationalen Kulturhauptstadt-Bewerbung durch Hugo Hamilton. In den kommenden Wochen werden zusammen mit ihm Präsentationen Potsdams in Dublin und Brüssel vorbereitet.

Der irische Bestseller-Autor ist in diesem Sommer "Artist in Residence" in der Villenanlage Arcadia in der Berliner Vorstadt. Als Gast der zur Commerzbankgruppe gehörenden Eigentümergesellschaft wird er für etwa drei Monate in einer Künstlerresidenz mit Blick auf Schloss Babelsberg arbeiten und Persönlichkeiten aus der Brandenburger und Berliner Kultur und Gesellschaft empfangen. Anfang September lädt der Verein Berliner Vorstadt Mitglieder und Freunde zu einer Lesung in die Villa Kampffmeyer, bei der Irlands Botschafter Seán O'Huiginn den Arcadia-Gast einführen wird. Dem Vertreter der Gastgeber, Andreas Schorr, dankte Ministerin Wanka für diese Form der privaten Kulturförderung, die direkt Potsdam zugute komme.


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