Jugend forscht Preisträger im Klaus-Bahlsen-Haus auf Usedom
Heute haben 17 Preisträgerinnen und Preisträger von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb mit Dr. Lebrecht Jeschke im Besucherinformationszentrum des Naturparks Insel Usedom im Klaus-Bahlsen-Haus diskutiert. Der ehemalige Direktor des Nationalparkamtes Mecklenburg-Vorpommern stellte den Jugendlichen "Die Bedeutung des Nationalparkprogramms in den fünf neuen Bundesländern" vor. Die Veranstaltung war ein Höhepunkt der einwöchigen naturkundlichen Exkursion der Jugendlichen auf die Ostseeinsel. Mit der Teilnahme waren die Preisträger des diesjährigen Jugend forscht Wettbewerbs durch die in Hannover ansässige Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung ausgezeichnet worden.
22.06.2006 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.In seinem Fachvortrag ging Dr. Lebrecht Jeschke zunächst auf die Geschichte ein und informierte die jungen Zuhörer über die Naturschutzpolitik der DDR in den 70er und 80er Jahren. Von besonderem Interesse waren für die Schülerinnen und Schüler die Veränderungen im Naturschutz nach der Wende 1989. Das abschließende Plädoyer Jeschkes "Mut zur Wildnis, der Natur mehr Raum geben!" führte zu einer angeregten Diskussion der Teilnehmer. Während der vergangenen Tage hatten die Preisträger, unter ihnen sieben Teilnehmer des diesjährigen Bundeswettbewerbs, bereits ein abwechslungsreiches und interessantes Programm absolviert.
"Das Forschungscamp Usedom bietet erfolgreichen Jugend forscht Teilnehmern eine hervorragende Möglichkeit, sich vor Ort mit aktuellen ökologischen Fragestellungen zu befassen", sagte Dr. Henning Albrecht, Mitglied des Vorstands der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. "Mit der Veranstaltung beabsichtigen wir, begabte Nachwuchswissenschaftler aus dem naturwissenschaftlichen Bereich gezielt zu unterstützen. In unserer mehrjährigen Zusammenarbeit mit Jugend forscht freuen wir uns besonders, jetzt erstmalig im Naturpark Insel Usedom zu sein, der von uns seit 1993 maßgeblich gefördert wird."
"Das Engagement der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung ist ein hervorragendes Beispiel, dass Jugend forscht nicht nur von Unternehmen, sondern zunehmend auch von Stiftungen unterstützt wird", betonte Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. "Dieses Sponsoring ist ein Eckpfeiler des Wettbewerbs und fördert direkt wie auch nachhaltig den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Auf diese Weise trägt es dazu bei, die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu sichern", so Dr. Krautkrämer-Wagner über die von der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung großzügig finanzierten Exkursion.
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