Jungforscher stoppen Raubkopien!
Für die Jubiläumsrunde von Jugend forscht stehen seit heute die Landessieger aus Brandenburg fest. Beim Wettbewerb, der von der BASF Schwarzheide GmbH ausgerichtet wurde, präsentierten 68 Jungforscher insgesamt 31 Projekte. Die Juroren wählten acht Arbeiten aus, die nun auf dem Bundesfinale in Dortmund antreten. Die erst 12-jährige Jana Böker wurde aufgrund der Qualität ihrer Arbeit von der Juniorsparte Schüler experimentieren hochgestuft und stellt sich auf dem Bundeswettbewerb dem Vergleich mit den "Großen".
07.04.2005 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Die Forscherin aus Kleinmachnow hat sich näher mit den Pfützen auf dem Mülleimerboden beschäftigt - und dabei herausgefunden, dass die Verschlüsse von Tetrapaks verhindern, dass die Getränkeverpackungen sich vollständig leeren lassen. Dieser Verschwendung kann die junge Forscherin mit ihren Verbesserungsvorschlägen Einhalt gebieten. Für ihre Arbeit wurde sie mit einem Landessieg im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet.
Das Projekt von Marco Schuch (18) und Christoph Philipp Schreiber (19) aus Senftenberg ist vor allem für die Filmindustrie von Interesse: Ein selbst entwickeltes Gerät sendet mit Hilfe von Infrarot-Lasertechnologie Störsignale auf die Leinwand, die von den Zuschauern nicht wahrgenommen werden, einen illegalen Videomitschnitt aber absolut unbrauchbar machen. Für diese Erfindung wurden die beiden Forscher mit einem ersten Preis im Fachgebiet Physik belohnt.
Ein alter Hase in Sachen Jugend forscht ist der 19-jährige Manuel Aurich, der bereits sechsmal am Wettbewerb teilgenommen und im letzten Jahr mit seinem Freund Christian Härtel (19) sogar einen Sonderpreis beim Bundeswettbewerb gewonnen hat. Dieses Jahr sind die beiden Beelitzer mit einer Weiterentwicklung des Projekts, dem "Kompakten Rollstuhl-Lift", wieder mit dabei. Den Landessieg im Fachgebiet Technik errangen Alexander Maier (19), Steffen Müller (18) und Sascha Smitzek (19) aus Cottbus für ihren "Optischen Stromsensor mit erweitertem Dynamikbereich". Axel Bolz (18), Christian Schewe (18) und Daniel Weiß (18) aus Wittenberge überzeugten die Chemie-Jury mit einem "Schnelltestverfahren für AdBlue".
Weitere siegreiche Projekte: "Falkensee - eine fahrradfreundliche Stadt?" von Juliane Stresow (21) und Gülsüm Göktas (20) aus Falkensee, eine Arbeit zur beruflichen Perspektive von Jugendlichen in der Prignitz von Saskia Dahse (16), Lars Wirwich (16) und Daniel Preuß (16) aus Wittenberge sowie die "Stickstofffixierung durch Rhizobien" von der 18-jährigen Susanne Kreßner aus Frankfurt (Oder).
Das 40. Bundesfinale von Jugend forscht findet vom 26. bis 29. Mai 2005 in Dortmund statt. Ausrichter des Jubiläumswettbewerbs sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Alles Wissenswerte sowie viele download-fähige Fotos aus vier Jahrzehnten Jugend forscht finden Sie unter www.jugend-forscht.org.
Kontaktadresse:
Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 / 374709 - 0
Fax : 040 / 374709 - 99
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