Kulturministerin Ute Erdsiek-Rave eröffnet ZEBRA-Ausstellung in Kiel
"Die Künstlergruppe ZEBRA ist ein Glücksfall. Sie verbindet das Kunstschaffen mit ästhetischer Reflexion", sagte Kulturministerin Ute Erdsiek-Rave heute (21. Januar) in Kiel anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "ZEBRA 2005 - 40 Jahre Realismus". Ihre Vertreter - Dieter Asmus, Peter Nagel, Dietmar Ulrich, Christa und Karlheinz Biederbick würden sich seit Mitte der sechziger Jahre zu einem "Neuen Realismus" bekennen.
21.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und GleichstellungDamit sei ZEBRA längst zu einem Markenzeichen geworden. "Mit ihren Arbeiten war und ist diese Gruppe stilbildend" betonte Erdsiek-Rave. Dabei habe allerdings jeder Künstler seinen eigenen Bewegungs- und Entwicklungsraum genutzt. Die Künstlergruppe habe mit ihrem Zusammenschluss auch das Ziel verfolgt, sich öffentlich besser platzieren zu können. Dabei sei sie nicht nur national, sondern auch international sehr erfolgreich gewesen. "ZEBRA ist ein Beispiel für die Kreativität und für die Originalität Schleswig-Holsteins. ZEBRA ist auch ein Botschafter unseres Landes", fuhr die Ministerin fort.
Die Ministerin unterstrich den Stellenwert der Kunst in der Gesellschaft. Deshalb sei es wichtig, dass die Kultur öffentliche und private Unterstützer habe. So werde die Ausstellung und der Katalog von der Landesregierung mit insgesamt 10.700 Euro gefördert. Weitere Sponsoren sind die Provinzial, die Zeit-Stiftung und die Hamburger Kulturbehörde.
Die Ausstellung, die Arbeiten aus insgesamt 40 Jahren präsentiert, läuft vom 22. Januar bis zum 27. März 2005 in der Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31, 24103 Kiel.
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