Kultusminister eröffnet Bundesschulmusikwoche

"Bei uns in Niedersachsen sind die Reaktionen auf PISA keineswegs einseitig und ausschließlich auf eine Verbesserung des kognitiven Lernens beschränkt. Von diesem Schuljahr an sind für alle niedersächsischen Kinder in der 3. und 4. Klasse jeweils zwei Stunden Musikunterricht pro Woche vorgesehen", betonte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (08.09.2004) in Hannover bei der Eröffnung der 25. Bundesschulmusikwoche, einem der größten musikpädagogischen Kongresse in ganz Europa.

08.09.2004 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Vier Tage tauschen sich in insgesamt 210 Seminaren aus dem musikpädagogischen Bereich die im Verband deutscher Schulmusiker organisierten Musiklehrerinnen und Musiklehrer sowie weitere Gäste aus. "Die Niedersächsische Landesregierung hat der musikalisch-künstlerischen Bildung den ihr zukommenden Stellenwert gesichert und neu bestimmt: Wir führen das Aktionsprogramm Hauptsache: Musik fort und vertiefen die Kooperationsbemühungen mit außerschulischen Partnern", stellte Busemann fest.

"Ziel des Musikunterrichts nach unseren modernen Konzepten ist es, möglichst viele, wenn nicht sogar alle Schülerinnen und Schüler, an das aktive Musizieren heranzuführen. Ich bin davon überzeugt, dass eigenes Musizieren und Singen auch ausschlaggebend für eine gesunde emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist. Das sensible Hinhören und das eigene Gestalten ist die Voraussetzung für ein tiefer gehendes Verständnis jeder Art von Musik", machte Busemann deutlich.

www.bundesschulmusikwoche.de


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