Kultusminister fordert von Gewerkschaften Solidarität mit angehenden Lehrern
Der Kultusminister hat an die Gewerkschaften appelliert, mit dem Abschluss eines Tarifvertrages einen solidarischen Beitrag für junge Pädagogen zu leisten. "Wenn trotz rückläufiger Schülerzahlen noch junge Lehrer eingestellt werden sollen, brauchen wir einen neuen Bezirkstarifvertrag", sagte Flath. Andernfalls drohe langfristig die Überalterung der Lehrerschaft.
04.04.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusIm Vorfeld der Tarifverhandlungen forderte Flath die Gewerkschaften zu einem raschen Tarifabschluss auf. "Die Zeit der Ungewissheit muss ein Ende haben. Lehrer wollen endlich Klarheit", sagte Flath. Seit mehr als zwei Monaten suche er das Gespräch mit den Gewerkschaften, nun müsse schnell gehandelt werden.
Flath äußerte Verständnis für Frust und Ärger in der Lehrerschaft. "In Zeiten von Pisa passen Vorhaben wie Stellenabbau oder Schulschließungen nicht", sagte Flath. Doch die diesjährigen Zahlen für die Schulanmeldungen hätten gezeigt, wie ernst die Situation sei. "Wir müssen angesichts des Schülerrückgangs handeln", sagte Flath.
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