Kultusminister Goebel beim 15. Landeselterntag in Bad Berka

Am morgigen Samstag wird Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) am 15. Thüringer Elterntag teilnehmen und eine Rede zur Berufswahlvorbereitung halten. Thema des Landeselterntages, der von der Landeselternvertretung Thüringens organisiert wird, ist "Qualität der berufs- und studienorientierten Beratung an Thüringer Schulen".

31.03.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Zeit: Samstag, 1. April 2006, 9 - 16 Uhr
Ort: Bad Berka, ThILLM

Kultusminister Goebel sagte im Vorfeld: "Ausbildungsfähigkeit ist das Ziel, Berufswahlvorbereitung der Weg - das ist die Strategie des Ministeriums bei der Vorbereitung der Schüler auf das spätere Berufsleben. Wir müssen unsere Schüler fit für den Berufsstart machen. Dabei setzen wir auf den Dreiklang von Berufswahlpass, Berufsstart und Qualitätssiegel. Eine Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena aus dem Jahr 2002 belegt, dass 'die Jugendlichen in hohem Maße die Erwartungen der Wirtschaft erfüllen'. Das bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und in unseren Bemühungen nicht nachzulassen"

Ab dem Schuljahr 2004/2005 wurde allen Schülern der Klassenstufe 7 der Regelschulen, der Gymnasien und der Förderzentren ein Berufswahlpass zur Verfügung gestellt. Mit dem Berufswahlpass wird im Unterricht gearbeitet. Schüler sammeln zudem erworbene Zertifikate und Nachweise. Der Pass soll auch Eltern anregen, mit ihren Kindern über dieses Thema zu sprechen. Der Berufswahlpass begleitet die Schüler bis zum Abschluss der Schule. "Die bewährte Zusammenarbeit mit dem Verband der Wirtschaft Thüringens, den Kammern und der Landesarbeitsgemeinschaft Schule/Wirtschaft bei der Erstellung des Berufswahlpasses wird auch in Zukunft fortgesetzt", so Minister Goebel.

Außerdem wird das Projekt "Berufsstart" weiter fortgeführt und ausgebaut. Das im Schuljahr 2003/2004 begonnene Projekt ermöglicht es Schülern, sich in Ausbildungsbetrieben über verschiedene Berufsfelder zu informieren und sich in Betriebspraktika selbst zu erproben. "Dieses Projekt stößt in den Schulen auf eine große Resonanz. Bisher beteiligen sich daran 24 Schulen mit ca. 2.400 Schülern. In der Zukunft wollen wir auch dieses Projekt in Zusammenarbeit mit den Kammern ausweiten", so Minister Goebel.

Ebenfalls in Zusammenarbeit mit den Kammern wurde ein "Qualitätssiegel" entwickelt, das in diesem Jahr erstmalig an 24 in der Berufsvorbereitung vorbildliche Schulen verliehen wurde. Dabei werden die Schulen beispielsweise nach Konzeption der Berufsvorbereitung, der Praxisnähe oder Kooperation mit Betrieben beurteilt. "Diese Aktion wird von der Wirtschaft mitgetragen und in diesem Jahr erstmalig durchgeführt", so Minister Goebel abschließend.


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