Kultusminister obsiegt im Kopftuchstreit

 "Auch in Zukunft wird es im niedersächsischen Schuldienst keine Lehrerinnen geben,  die in Ausübung ihres Dienstes ein Kopftuch tragen. Unsere landesgesetzliche Regelung wurde  nachdrücklich bestätigt. Der Rechtsstreit mit einer muslimischen Lehrerin aus Hannover ist im  Sinne des Landes erledigt, das Verfahren ist eingestellt," teilte der Niedersächsische  Kultusminister Bernd Busemann heute (24.06.2004) in Hannover mit.

24.06.2004 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Zuvor hatte die muslimische Lehrerin Iman Alzayed vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erklärt, auf das Tragen eines Kopftuches in der Schule verzichten und damit ihr Erscheinungsbild den gesetzlichen Vorgaben anpassen zu wollen.

Damit sind die notwendigen Einstellungsvoraussetzungen in den niedersächsischen Schuldienst gegeben. "Das ist ein Erfolg auf der ganzen Linie für das Land Niedersachsen", erklärte Busemann.


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