Kultusminister stellt Koordinator für Jugend und politische Bildung vor
Als "Koordinator für Jugend und politische Bildung" hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (05.03.2007) den 37-jährigen Diplom-Soziologen Knuth Erbe vorgestellt. "Er soll Ansprechpartner sein für interessierte junge Menschen, die Informationen und Kontakte zu Themen der politischen Bildung suchen. Außerdem wird er die unterschiedlichen Aktivitäten der niedersächsischen Landesregierung im Bereich der politischen Bildung für junge Menschen zusammenführen und für den notwendigen Austausch sorgen", sagte Busemann. Erbe sei seit etwa einem Jahr im Niedersächsischen Kultusministerium tätig und verfüge über eine breite Erfahrung in der außerschulischen Jugendbildung. So war er langjährig ehrenamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit tätig und zuletzt sieben Jahre hauptamtlicher Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
06.03.2007 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches KultusministeriumAls Koordinator Jugend und politische Bildung werde er Kontakte zu anderen Instanzen vermitteln, die der politischen Bildung dienen. Dazu gehörten unter anderem das Europäische Informationszentrum der Staatskanzlei, die Ausländerbeauftragte, der Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, der Landespräventionsrat, der Verfassungsschutz, der Landesjugendring sowie das Jugendreferat des Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und nicht zuletzt zu den politischen Stiftungen, die zum Teil mit Schulen zusammenarbeiten. "Das Ziel ist ein Netzwerk der politischen Bildung für junge Menschen in Niedersachsen", erläuterte Busemann.
"Es gibt in unserem Land hervorragende Beispiele jugendlichen Engagements in Schülerräten und Jugendparlamenten. Es gibt ausgezeichnete Projekte zur Erinnerungsarbeit, zur Abwehr des Rechtsextremismus, zum Gespräch der Generationen, zur Völkerverständigung und anderes mehr. Der Koordinator soll zum Mitmachen anregen und auf Vorbilder verweisen," machte Busemann deutlich. Davon ausgehend würden neue Schwerpunkte und Aktivitäten entwickelt.
Die Landesregierung habe mit der Schaffung der Koordinatorenstelle nach der Umwandlung der Landeszentrale für politische Bildung ein neues Element in die vielfältige Landschaft der politischen Bildung in Niedersachsen eingefügt. "Wir leisten damit einen aktiven Beitrag zur Stärkung der Bürgergesellschaft in Niedersachsen", so Busemann abschließend.
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