Kultusministerin Karin Wolff empfiehlt Studienwechsel ins Lehramt an Haupt- und Realschulen
Anlässlich der sehr hohen Bewerbungszahlen für das Studium des Lehramtes an Grundschulen an hessischen Universitäten und aufgrund der Demographie absehbar zurückgehenden Grundschülerzahlen hat die Hessische Kultusministerin Karin Wolff heute in Darmstadt nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die Einstellungschancen im Bereich der Grundschulen in den kommenden Jahren deutlich geringer werden. Viele der jetzigen Studierenden würden an Grundschulen voraussichtlich nicht eingestellt werden können.
04.02.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenDer sinkende Bedarf an Grundschullehrkräften werde noch verschärft, weil viele Menschen aus ländlichen Regionen in die boomenden Ballungszentren abwandern und dadurch den Schülerrückgang in der Fläche verstärken. "Am Prinzip "Kurze Beine – kurze Wege" möchte ich dennoch festhalten und die Grundschulen nach Möglichkeit in Hessens Dörfern lassen", sagte die Ministerin.
Den Hinweis auf den rückläufigen Lehrerbedarf für Grundschulen verbindet die Kultusministerin mit einem Aufruf zum Studienwechsel in das Lehramt an Haupt- und Realschulen, wo nach wie vor in vielen Fächern großer Einstellungsbedarf besteht. Ganz besonders gesucht werden dort Lehrkräfte mit den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Englisch oder Musik. Zum Verbessern der eigenen Einstellungschancen sollte die Gelegenheit zum Studienwechsel schnell wahrgenommen werden, empfiehlt Karin Wolff.
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