Kultusministerium und DLRG streben verstärkte Zusammenarbeit an
"Wenn sich kompetente Partner wie der DLRG mit anspruchsvollen Angeboten in das Schulleben einbringen, kann das zur einer Qualitätssteigerung des schulischen Angebots beitragen", betonte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute anlässlich eines Gesprächs mit dem DLRG-Landesverband. Einer zeitnah zu schließenden Kooperationsvereinbarung stehe er positiv gegenüber.
17.06.2004 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches KultusministeriumEinig waren sich Busemann und seine Gesprächspartner darüber, dass in jedem Fall Handlungsbedarf bestehe. "Wenn die Zahl der Nichtschwimmer unter den Schülerinnen und Schülern steigt und in der Folge auch die Zahl der Badeunfälle mit tödlichem Ausgang, wird deutlich, wie unverzichtbar der Schwimmunterricht in Schule und Freizeitbereich ist", so Busemann. Der Minister dankte dem DLRG-Landesverband für sein Engagement und die vielen Kursangebote der Ortsgruppen, die teils als eigenständige Angebote großen Zuspruch finden, teils auch in Zusammenarbeit mit Schulen durchgeführt werden.
Auch in die Fortbildung der Lehrkräfte will sich die DLRG in geeigneter Weise einbringen. "Die Fähigkeit zum Retten ist Voraussetzung für Lehrkräfte und begleitende Aufsichtspersonen im Schwimmunterricht", so DLRG-Landesverbandspräsident Hans-Jürgen Müller. Er verwies auf die bereits jahrelang erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Vermittlung der dafür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten.
Auf Anforderung übersendet Ihnen das Ministerium gern ein Foto von dem Gesprächstermin.
Keine Kommentare vorhanden