Kultusstaatssekretär Bauer-Wabnegg bei Abschlussveranstaltung der 13. Thüringer Schultheatertage

Thüringens Kultusstaatssekretär Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg wird am morgigen Samstag die Abschlussveranstaltung der 13. Thüringer Schultheatertage besuchen. Laienschauspieler aus zehn Gruppen haben seit 23. Juni im Kinder- und Jugendtheater Schotte in Erfurt ihre Stücke gezeigt.

24.06.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Sie setzten sich vor allem mit der Realität der Kinder und Jugendlichen, ihren Ansprüchen und Wünschen auseinander. Alle zehn Ensembles erhalten den Schultheaterförderpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen in Höhe von 1500 Euro. Statt miteinander in Konkurrenz zu treten, bündeln alle Schultheater ihre Angebote in gemeinsamen Programmen, so dass oft vielfältige Synergien zwischen den schulischen Einrichtungen entstehen.

Zeit: Samstag, 25. Juni 2005, 11.30 Uhr, Ort: Erfurt, Jugendtheater "Die Schotte".

Staatssekretär Bauer-Wabnegg sagte im Vorfeld: "Theater fördert das Bewusstsein für Kultur und zeitgenössische Themen, es bietet einen anschaulichen Zugang zu Literatur, Musik und Tanz. Theater regt an, sich dem Umgang mit Sprache zu widmen und ermutigt zur Auseinandersetzung mit der eigenen und mit anderen Kulturen. Theater eröffnet Raum für eigene Bilder und Geschichten. Die Schülertheater eröffnen Schülerinnen und Schülern - den Theater spielenden wie denen im Publikum - einen nachhaltigen Zugang zum Theater als Kunstform und Kunstbetrieb und erweckt in ihnen hoffentlich eine 'Theaterbegeisterung für das ganze Leben'.

Ziel ist es, junge Menschen aktiv in künstlerische Abläufe und konzeptionelle Pro-zesse einzubinden und durch das unmittelbare Erleben und Erproben künstlerische, soziale und kognitive Kompetenzen heranzubilden. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur ästhetischen Bildung. Und indem die Schultheater sich dem Publikum auch außer-halb ihrer Schulen öffnen werden öffentliche Handlungsmöglichkeiten, welche einer-seits die Partizipation am kulturellen Leben der Stadt befördern und anderseits Raum für Kreativität und Phantasie lassen, entwickelt bzw. gestärkt."


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