Kunstminister Thomas Goppel weiht ersten Bauabschnitt der Restaurierung von Schloss Thurnau ein

Als "einzigartiges kulturelles Juwel" hat Kunstminister Thomas Goppel Schloss Thurnau anlässlich der Einweihung des ersten Bauabschnitts der Gesamtsanierung der Anlage am Dienstag in Thurnau bezeichnet.

24.07.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Mit dieser Maßnahme sind etwa zwei Drittel der Substanz des Thurnauer Schlosses saniert und restauriert. Damit ist sichergestellt, dass eine der bedeutendsten Schlossanlagen Deutschlands für die Nachwelt erhalten bleibt." Das Sanierungsprojekt mit einer Projekt- und Bauphase von nahezu 30 Jahren umfasste rund 44.000 Kubikmeter Raum und 17 Einzelgebäude bzw. -trakte. Hier sei ein Stück fränkischer und bayerischer Geschichte erhalten worden, gleichzeitig habe man eine sinnvolle und moderne Nutzung des Gebäudes als Kongresszentrum, Theaterbühne, Hotel, Wissenschafts- und Forschungsstätte gefunden. "Schloss Thurnau ist ein vortreffliches Zeugnis staatlicher Denkmalpflege. In ganzer Pracht können wir jetzt den Hans-Georgen-Bau, das Torhaus, Kutschenhaus, Henkershäuschen sowie den Carl-Maximilian-Bau bewundern", so der Minister weiter.

Die ebenso malerische wie wehrhafte Anlage gehört zu den größten und weitläufigsten in Franken. Die Ursprünge des Komplexes liegen im 13. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrhunderte folgten mehrmalige Umbauten und Erweiterungen von Schloss Thurnau, so dass sich nun Bauteile aus allen Epochen der Kunstgeschichte wiederfinden – von der Spätromanik über die Gotik und Renaissance bis hin zum Barock.


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