Medienausbildung in Hamburg
Der Mediencampus Finkenau soll ein neues Ausbildungsstudio erhalten. Damit wird ein weiterer Baustein der Neustrukturierung der Hamburger Medienausbildung auf dem Mediencampus Finkenau verwirklicht. Der Senat hat dem Neubau gestern zugestimmt.
25.05.2005 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt HamburgWissenschaftssenator Jörg Dräger, Ph.D.: "Mit dem Bau der Studios wird jetzt die für die Film- und Medienausbildung notwendige Infrastruktur auf dem Mediencampus geschaffen. Endlich können alle Studierenden der Medienfächer in technisch gut ausgestatteten Studios unter einem Dach produzieren, statt wie bisher über die Stadt verteilte Räume zu nutzen. Die gemeinsamen Planungen für den Studioneubau durch die künftigen Nutzer zeigen, welche Dynamik sich auf dem Mediencampus entwickeln wird. Die Nähe der verschiedenen Studienangebote zueinander und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen werden das Erfolgsrezept für eine innovative und interdisziplinäre Medienausbildung sein."
Geplant sind fünf Studios mit Flächen zwischen 80 und 175 qm. Das Gebäude wird auch die Verwaltungs- und Produktionsräume des Bürger- und Ausbildungskanals TIDE beherbergen. Die Studios sind für Ausbildungszwecke vorgesehen, das Ausstattungsniveau ist an diese Nutzung angepasst. Nutzer der Studios mit einer Gesamtfläche von 630 qm werden die am Mediencampus Finkenau beteiligten Einrichtungen sein: die Hamburg Media School mit dem Filmstudiengang, TIDE TV und Radio, die Fakultät Design, Medien und Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die Filmausbildung der Hochschule für bildende Künste und das Multimediakontor Hamburg (MMKH).
Für den Studiokomplex wird ein spezielles Nutzungskonzept erarbeitet, das flexible Nutzungen der Räumlichkeiten nach Bedarf vorsieht. Auf diese Weise können Leerstände vermieden und die Studiofläche möglichst gering gehalten werden. Das schon vorhandene technische Equipment der Nutzer soll in einen gemeinsamen Technik-Pool eingebracht werden. Der Bau soll voraussichtlich im Jahr 2006 fertig werden. Die Investitionskosten betragen rund 5,9 Mio. Euro. Modellfotos und ein Lageplan können auf Anfrage elektronisch zugesandt werden.
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