Ministerin Ute Erdsiek-Rave eröffnete Erweiterungsbau am Gymnasium Trittau

"Ich freue mich, dass die gute Arbeit des Gymnasiums Trittau nun mit der entsprechenden räumlichen Ausstattung belohnt wird." Mit diesen Worten eröffnete Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute in Trittau den Erweiterungsbau des Gymnasiums. Mit den neuen Fachräumen für Physik und Chemie, den zusätzlichen Klassen- und Gruppenräumen und der Erweiterung der Sporthalle werde nun auch nach außen deutlich, dass das Gymnasium Trittau sich zur zweitgrößten Schule des Kreises Stormarn entwickelt habe, so die Ministerin weiter. Sie lobte die engagierte Arbeit von Schulleitung, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern und Eltern, die aus erst 1982 gegründeten Schule binnen kurzer Zeit eine stabile vierzügige Schule geschaffen hätten. "Dieses Gymnasium ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein eigenständiges und schlüssiges Schulprofil zum Erfolg führen kann", meinte die Ministerin.

19.01.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Die Schule, die als "Ableger" des Emil-von-Behring-Gymnasiums 1983 gegründet worden war, hatte sich schnell von der "Mutterschule" emanzipiert und ein eigenes Profil erarbeitet: So können die Schülerinnen und Schüler unter anderem als zweite Fremdsprache neben Französisch und Latein auch Spanisch wählen. Die Schule hat außerdem frühzeitig viel Erfahrung mit freiwilligen Selbstevaluationsprojekten gesammelt, die Schülerinnen und Schüler erhalten beim Abgang von der Schule ein Portfolio - das Trittauer Zertifikat, in dem die gesamten Leistungen ihrer Schullaufbahn zusammengestellt sind. Darüber hinaus bestehen fünf Europapartnerschaften und eine Eine-Welt-Partnerschaft mit Tansania. Das Gymnasium hat ein differenziertes Konzept für den Bereich Schule-Wirtschaft und sie ist als einzige Schule in Schleswig-Holstein Mint-Excellence-Center. Mit diesen und anderen Aktivitäten zieht die Schule mittlerweile Schülerinnen und Schüler aus 44 Orten in den Kreisen Stormarn und Lauenburg an. Rund 900 Kinder und Jugendliche besuchen die Schule.

Für den Erweiterungsbau wurden der Ost- und der Südostflügel der Schule um je ein Stockwerk aufgestockt. Insgesamt sechs Klassen und fünf Gruppenräume entstanden neu. Außerdem wurden im Erdgeschoss zwei Klassen zu Chemie- und Physik-fachräumen umgebaut und im ersten Stock entstand aus zwei Gruppenräumen eine neuer Klassenraum und die Sporthalle wurde um einen dritten Teil erweitert. Aus dem kommunalen Schulbaufonds des Landes sind 1,93 Millionen Euro in den Bau geflossen.


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