Museum der bildenden Künste zeigt Max-Klinger Ausstellung
"In Leipzig wurden bereits eine Straße, ein Park, eine Brücke und ein Gymnasium nach Max-Klinger benannt. Das zeigt sehr deutlich, welche Liebe die Stadt zu diesem außergewöhnlichen Künstler hegt", so Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange zur Eröffnung der Ausstellung "Eine Liebe. Max Klinger und die Folgen" im Museum der bildenden Künste in Leipzig. Sie selbst, so die Ministerin, habe vor wenigen Tagen bei einem Besuch der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst feststellen können, wie sehr Max Klingers künstlerische Arbeit auch heute noch nachwirke und lebendig sei.
10.03.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusKlinger sei in jeder Hinsicht ein "Sonderfall" gewesen. So war er um 1900 die einzige sächsische Künstlerpersönlichkeit von europäischem Rang und habe viele andere Künstler nachhaltig beeinflusst.
"Mit der Betrachtung des Schaffens von Max Klinger und seiner Person in ihrer Vielschichtigkeit wird in der Ausstellung ein wesentlicher Abschnitt sächsischer Kultur- und Sozialgeschichte vermittelt. Ich wünsche der Ausstellung viel Erfolg und vor allem zahlreiche Gäste", so Staatsministerin Dr. Stange.
Der 1857 in Leipzig geborene Max Klinger war der Stadt trotz zahlreicher Studienaufenthalte im Ausland stets treu geblieben. Er gilt als einer der bedeutendsten Grafiker des 19. Jahrhunderts. Die im Museum für bildende Künste eröffnete Max-Klinger-Ausstellung zeigt insgesamt 400 Arbeiten von 40 Künstlern.
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