Neuer Anmelderekord bei Jugend forscht
Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb kann sich erneut über einen Anmelderekord freuen. Über 9500 Jugendliche wollen sich in der 41. Wettbewerbsrunde an Jugend forscht beteiligen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerungsrate von bundesweit 6,5 Prozent.
21.12.2005 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Fast alle Bundesländer melden deutliche Zuwächse. Damit verzeichnet der Wettbewerb die höchsten Anmeldezahlen seit seiner Gründung 1965. Unter dem diesjährigen Motto "Es gibt immer etwas zu entdecken!" präsentieren die jungen Wissenschaftler ihre Projekte ab Frühjahr 2006 auf insgesamt 68 Regionalwettbewerben im ganzen Bundesgebiet.
"Die gestiegenen Anmeldezahlen sind außerordentlich erfreulich", sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. "Sie belegen die große Attraktivität des Wettbewerbs. Jugend forscht besitzt Modellcharakter, wenn es darum geht, Schüler und Jugendliche für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begeistern. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich das Interesse junger Menschen an diesen Themengebieten vor allem durch projektbezogenes, forschendes Lernen nachhaltig steigern lässt. Darüber hinaus entfalten Initiativen wie das "Einsteinjahr", aber auch Kinderuniversitäten und Schülerlabore erkennbar eine immer größere Wirkung. Diese Entwicklung hat offenbar auch einen Einfluss auf die Steigerung der Anmeldezahlen bei Jugend forscht."
Die Nachwuchsforscher treten ab Ende Januar kommenden Jahres zunächst auf Regionalebene an. Dort präsentieren sie ihre Arbeiten in den sieben Jugend forscht Fachgebieten einer Jury und der Öffentlichkeit. Wer hier gewinnt, qualifiziert sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der 41. Wettbewerbsrunde bildet das Bundesfinale vom 18. bis 21. Mai 2006 in Freiburg - gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der SICK AG als Bundespatenunternehmen.
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