Potsdams Jugendherberge in ehemaliger Schule eingeweiht

Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde heute eine Jugendherberge in Potsdam eingeweiht. Als letzte Landeshauptstadt in Deutschland hat damit auch Potsdam eine Jugendherberge erhalten.

08.09.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Potsdam braucht junge Menschen, die als Botschafter für das Land Brandenburg international wirken werden. Für internationale Gäste, junge Familien und Schul-gruppen entsteht eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit", sagte Jugendminister Steffen Reiche bei der Einweihung. "Gleichzeitig können sich Jugendliche an einem Ort umfassend über eine Fülle von jugendrelevanten Themen und Angeboten informieren und beraten lassen, Veranstaltungen besuchen, in Jugendverbänden engagieren oder Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projekte erfahren. Denn das Besondere an der neuen Jugendherberge wird die breite Palette an Kooperationspartnern sein, sodass in der Verbindung mit Arbeits- und Seminarräumen für im Jugendbereich tätige kommunale Vereine, Verbände, Projekte und Initiativen ein zentrales Organisations- und Servicezentrum entsteht. Diese Vorzüge einer modernen Jugendherberge, die in den internationalen Jugendherbergsverband eingebunden ist, werden durch Angebote der Jugendarbeit ergänzt. In der Jugendherberge gibt es also nicht nur gute Unterkunft, sondern auch exzellente Bedingungen für die pädagogische Arbeit."

Projektträger und Kooperationspartner beim Bau waren die Stadt Potsdam, das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Berlin-Brandenburg, der Stadtjugendring Potsdam und Landesjugendring Brandenburg. Eine zusätzliche Jugendherberge im Raum Berlin/Potsdam war wegen der zunehmenden jugendtouristischen Bedeutung für junge Leute und Familien aus dem In- und Ausland dringend erforderlich. Jährlich werden mindestens 30.000 Übernachtungen erwartet.

Die Jugendherberge entstand in der ehemaligen Schule 17 in der Potsdamer Schulstraße, hat 152 Betten sowie Arbeits- und Seminarräumen für im Jugendbereich. Der Standort wurde nicht zuletzt wegen seiner ausgezeichneten Verkehrsanbindung gewählt. Entstanden ist ein einmaliges Kooperationsmodell für Brandenburg: ein zentrales Organisations- und Servicezentrum mit den Schwerpunkten Information, Beratung und Bildung für Jugendliche wurde geschaffen durch Zusammenschluss von kommunalen Vereinen, Verbänden, Projekten und Initiativen. Die Finanzierungskosten von insgesamt 5.345.000 € teilten sich mit 1.779.925 € das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 466.000 € das Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr, 1.278.000 € das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, 204.518 € die Stadt Potsdam und 1.616.557 € das Deutsche Jugendherbergswerk.


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