Presseerklärung zum Unterrichtsstart der Rütli-Schule nach den Osterferien
Trotz der Pressekonferenz am 04.04.2006 in der Senatsbildungsverwaltung zur Vorstellung der neuen Schulleitung der Rütli-Schule gibt es immer wieder Anfragen von Pressevertretern zum Entwicklungsstand der Arbeit in der Rütli-Schule. Dazu auf diesem Wege einige Antworten:
24.04.2006 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungDer Brief des Lehrerkollegiums hat einen größeren Problembereich umrissen, der nicht in drei Wochen bewältigt werden kann. Es bedarf einer längeren zielgerichteten Arbeit, diese Bereiche konzeptionell anzugehen. Weitere Schritte wurden in den Ferien unternommen:
- Das Lehrer-Kollegium der Rütli-Schule wurde durch Neueinstellungen für zwei langfristig ausgefallene Kollegen verstärkt. Die Verträge werden heute unterschrieben.
- Kooperationsangebote wurden in mehreren Gesprächen mit unterschiedlichen Institutionen in Neukölln in den letzten beiden Wochen entwickelt.
- Die sofortige Einbindung einiger Angebote in den Unterricht wird in den nächsten Tagen mit der erweiterten Schulleitung und den Lehrerinnen der Rütli-Schule organisiert.
- In den nächsten Tagen werden Arbeitsgruppen zur verstärkten Konzeptentwicklung für das nächste Schuljahr gebildet, die neben der alltäglichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit sofort in Aktion treten werden.
- Gleichzeitig werden weitere Kontakte zu den vielen Institutionen geknüpft, die uns in einer Welle der Solidarität nach dem Brief der Lehrerschaft angeboten wurden. Aus diesen Kontakten werden sich weitere konzeptionelle Ansätze zur Verbesserung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit am Schulstandort Rütlistraße entwickeln.
- Die bereits vor den Veröffentlichungen zugesagten drei Sozialarbeiter haben in den Ferien ihr Einsatzkonzept auf der Basis ihrer ersten Erfahrungen entwickelt, das in den nächsten Tagen in die Alltagsarbeit eingebunden werden muss.
- In enger Zusammenarbeit mit der Senatsbildungsverwaltung wird in den nächsten Wochen dafür gesorgt, dass die freien Schulleitungsstellen in beiden Schulen in der Rütlistraße besetzt werden und die jetzt verstärkte Konzeptentwicklung kontinuierlich weitergeführt werden kann.
So ist zu erwarten, dass vor dem Ende des Schuljahres - sowohl für das nächste Schuljahr als auch ansatzweise für die darauf folgenden Jahre – sich ein Schulprogramm entwickelt, mit dem einige der benannten Probleme zukünftig besser bewältigt werden können.
Die Zusammenarbeit mit der Senatsbildungsverwaltung ist konstruktiv und vertrauensvoll.
Ich möchte meinen Appell an die Presse wiederholen, Schülerschaft und Lehrerkollegium in Ruhe, kontinuierlich und zielgerichtet an der Lösung möglichst vieler Probleme arbeiten zu lassen. So werden wir in naher Zukunft alle Bitten von Pressevertretern, uns während der Unterrichtzeit zu besuchen, ablehnen. Wir bitten dafür weiterhin um Ihr Verständnis.
Helmut Hochschild (Schulleitung der Rütli-Schule)
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