"Regionales Kleinod mit großer Ausstrahlung"

"Es ist kein Zufall, dass die Hollerbacher Malerkolonie nicht in Vergessenheit geriet, ist doch hier, in der 100jährigen Geschichte dieses regionalen Kultur-Kleinods, bemerkenswerte Kunst mit großer Ausstrahlung entstanden." Dies erklärte Michael Sieber (MdL), Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, am 15. Juli in Buchen-Hollerbach bei der Eröffnung der Ausstellung "Skulpturen im Tal - Kunst vor Ort".

14.07.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Er freue sich sehr, dass in Buchen und in Hollerbach zum 100-Jahr-Jubiläum der Hollerbacher Malerkolonie über das ganze Jahr zahlreiche Veranstaltungen angeboten werden, betonte Sieber - gerne habe er für dieses Jubiläum die Schirmherrschaft übernommen. Ebenso gerne überbringe er in diesem Zusammenhang die Ehrennadel des Landes an den Ortsvorsteher Clemens Schölch und an Werner Zeh, den Vorsitzenden des Kunstvereins Neckar-Odenwald.

"Kunst im Dreiklang" habe Werner Zeh die drei Ausstellungen genannt, die anlässlich des Jubiläums den Bogen von der Kunst der Vergangenheit zur Gegenwart spannen: die Ausstellung mit Werken der ehemaligen Malerkolonie im Bezirksmuseum, die Skulpturenausstellung zeitgenössischer Künstler unter dem Motto "Skulpturen im Tal" und die nun eröffnete Ausstellung "Kunst vor Ort".

Staatssekretär Sieber betonte, dass - wie bei den Anfängen der Hollerbacher Malerkolonie - erneut Studenten der Kunstakademie Karlsruhe an diesem wichtigen Kulturprojekt beteiligt sind. "Diese Zusammenarbeit ist eine großartige und fruchtbare Idee, zumal die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe in diesem Jahr ebenfalls ein Jubiläum, nämlich ihr 150-jähriges Bestehen, feiern darf."

Gerade für die zeitgenössische Kunst sei es immer schwierig, private Fördermittel zu erhalten. "Und insgesamt ist die Vermittlung zeitgenössischer Kunst ohne engagierte ehrenamtliche Tätigkeit gar nicht möglich. Bürgerschaftliches Engagement gab auch den Ausschlag für diese Ausstellungen. Die Stadt Buchen und der Kunstverein Neckar-Odenwald genießen deshalb nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus einen makellosen Ruf", betonte Sieber. Den Ausstellungen "Skulpturen im Tal - Kunst vor Ort" wünsche er viel Erfolg und eine gute Resonanz in der Öffentlichkeit.


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