Schnell und unkompliziert wissenschaftlich recherchieren

Schnellere Literaturrecherche, nutzerfreundliche Bedienung, breitere Forschungsgrundlage – Bayerns wissenschaftliche Bibliotheken sollen noch schneller und besser werden. Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Dienstag in München mitteilte, fördert der Freistaat Bayern mit seiner Initiative "Virtuelle Bibliothek" eine Vielzahl von Projekten, durch die der Nutzer dank moderner Technik noch umfassender und unkomplizierter auf die wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern zugreifen kann. "Eine moderne Infrastruktur für Wissenschaft, Forschung, Lehre und Studium erfordert die ständige Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik in den wissenschaftlichen Bibliotheken. Die Projekte der ´Virtuellen Bibliothek´ sollen diese Weiterentwicklung in Bayern sicher stellen.", erklärte Goppel. Ziel der geförderten Projekte sei es etwa, so der Minister, Dokumentbestellungen und Anschlussrecherchen ständig zu vereinfachen und mehr Volltexte in digitaler Form zugänglich zu machen.

01.03.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Finanziert werden die Projekte gemeinsam vom Freistaat Bayern und dem Bund. Im Jahr 2004 standen rund 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderung wird auch 2005 fortgesetzt. Noch im Laufe des Jahres werden alle Kataloge der Bayerischen Staatsbibliothek online verfügbar sein. Die Fernleihe zwischen verschiedenen Universitätsbibliotheken wird dank moderner Technik wesentlich beschleunigt. Ein weiteres Projekt der "Virtuellen Bibliothek" ist eine neue Datenbank für wissenschaftliche Aufsätze. Sie ermöglicht durch höchste Aktualität, einfache Handhabbarkeit sowie die Bereitstellung von Inhaltsverzeichnissen einen verbesserten Überblick über die verfügbaren Beiträge und kürzere Lieferzeiten. In einem anderen Projekt erschließen neue spezielle Buchscanner dem wissenschaftlichen Nutzer vermehrt frei verfügbare digitale Materialien - von der Handschrift bis zum modernen Druck. Weitere Informationen über die neuen Möglichkeiten an Bayerns wissenschaftlichen Universitäten gibt es im Internet unter www.bsb-muenchen.de/digital.htm


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