Schülerfestival Young & Free

Kultusstaatssekretär Karl Freller eröffnete am heutigen Mittwoch das Schülerfestival Young & Free im mittelfränkischen Höchstadt a. d. Aisch. Unter seiner Schirmherrschaft wurden Bayerns Schülerinnen und Schüler zu dem zweitägigen Festival eingeladen. 20.000 haben ihr Kommen bereits angemeldet. "Das Festival ist nicht nur eine kreative Leistungsschau unserer bayerischen Schülerinnen und Schüler, sondern zeigt auch, dass sie im friedlichen Feiern große Klasse sind. Am Ende eines anstrengenden Schuljahres ist das wohlverdient", erklärte Freller bei der heutigen Eröffnungsfeier.

28.07.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Festival, das unter dem Motto "You can change the world" steht, bietet ein schülerorientiertes Erlebnis-, Vortrags- und Informationsprogramm. Im Areal des Kultusministeriums werden erste Exponate des bayernweiten Projektes "Ball-Kultur" ausgestellt. Bayerische Schülerinnen und Schüler erstellen für das WM-Jahr 2006 einen "Ball-Kultur-Park". 100 ausgewählte, möglichst kreativ gestaltete Fußbälle werden dann einem internationalen Publikum zugänglich sein. Bearbeitet wird hierbei ein Styroporball mit einem Durchmesser von bis zu 80 cm. Unter den in Höchstadt ausgewählten Ausstellungsstücken befinden sich zum Beispiel eine Bayern-Weltkugel, der eckige Ball oder ein Völker-Ball. Aus sportlicher Sicht gibt die TASK-FORCE den Startschuss zur Aktion "Speed-Soccer", die im kommenden Schuljahr an den bayerischen Schulen durchgeführt wird. Diese rasante Variante des Fußballs wird mit nur wenigen Feldspielern auf einem Kleinfeld gespielt. Zudem treten auf der Bühne der TASK-FORCE Nachwuchskünstler und -bands auf.

Auf der Hauptbühne kann das Festival mit Namen aus den aktuellen Charts, wie Liquido, Timo Langer, Patrick Nuo, Martin Kesici, Elli oder den Waikiki Beach Bombers, aufwarten. Neben den arrivierten Bands werden auch ausgewählte Schülerbands aus ganz Bayern auftreten, die somit in direkten Kontakt zu den Spitzenmusikern treten können. Angesichts vieler Schüler-Aktionen betont Freller: "Young & Free ist nicht nur ein Festival für Schüler, sondern auch von ihnen."

Den Schülerinnen und Schülern wird auf dem alkoholfreien Festival nicht nur Musikalisches geboten, sondern ein schülerorientiertes pädagogisches Programm in drei Themen-Parks. Im Sport Park weist der Schwerpunkt mit mehreren Speed- und Beach-Soccer-Feldern bereits auf die Fußball-WM 2006 hin. Es wird aber auch einen Rollstuhl-Parcours geben, auf dem nicht nur Geschicklichkeit trainiert, sondern eine völlig andere Perspektive der Bewegung erfahren werden kann. Der Art-Park bietet mit Body-Painting oder Air-Brush-Tattos die Möglichkeit zur kreativen Beschäftigung. Das Informationsangebot des Info-Parks reicht von der Aktion des Gesundheitsministeriums "Be hard drink soft" bis zur EU-Nichtraucherkampagne für Jugendliche "Feel free to say no". Im Info-Park werden auch die Schülerzeitungsredakteure ihr Pressezentrum haben.

Für die begleitenden Lehrkräfte bietet die Stadt Höchstadt innerhalb eines "Lehrer-Services" ein Informations- und Vortragsprogramm in der eigens eingerichteten Kulturfabrik an.

Wie eng Kreativität und Leistungsbereitschaft verbunden sind, zeigte sich bei der Preisverleihung zum Landeswettbewerb Mathematik. Freller prämierte auf der Hauptbühne des Festivals die neun besten Schulen Bayerns. "Für die Lösung der Aufgaben braucht es Geduld, Ausdauer und Kreativität - das sind Eigenschaften, die sowohl im täglichen Laben als auch in der Wissenschaft unerlässlich sind", sagte Freller. "Adam Riese hätte seine Freude an euch gehabt", lobte er die Preisträger.

Der bayerische Landeswettbewerb Mathematik wird seit 1998 vom Kultusministerium veranstaltet. Er findet als Hausaufgabenwettbewerb in zwei Runden statt und richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an Realschulen und Gymnasien in Bayern. Beim diesjährigen Landeswettbewerb nahmen 1033 Schülerinnen und Schüler teil - so viel wie noch nie.

"Der bayerische Mathematikwettbewerb ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie erfolgreich die Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler ist. Dies lässt sich eindeutig an nationalen und internationalen Erfolgen unserer Jung-Mathematiker erkennen", so Staatssekretär Freller. Die bayerische Medaillenspiegel könne sich sehen lassen: Bei der nationalen Mathematikolympiade stellte das bayerische Team im Vergleich mit den anderen Bundesländern die meisten Sieger. Bei der Internationalen Mathematikolympiade in Athen errang die Immenstädterin Annika Heckel vor kurzem sogar die Bonzemedaille.

Der Staatssekretär dankte auch den Sponsoren des Wettbewerbs, insbesondere dem Hauptsponsor, der uniVersa-Versicherungsgruppe. Auch das Unternehmen Texas Instruments unterstützt den Wettbewerb. Bei der Preisvergabe an die Schulen wurden Teilnehmerzahlen, Erfolg der Teilnehmer und Größe der Schule berücksichtigt. Die erfolgreichste Schule erhält als ersten Preis 1.500 Euro für die Finanzierung von Vorhaben im Fachbereich Mathematik. Die zweiten und dritten Preise sind mit je 1.250 Euro bzw. 1.000 Euro dotiert.

Folgende Schulen wurden ausgezeichnet:

1. Preis:

  • Maria-Theresia-Gymnasium, München

2. Preis:

  • Gymnasium bei St. Anna, Augsburg
  • St.-Gotthard-Gymnasium, Niederalteich
  • Röntgen-Gymnasium, Würzburg

3. Preis:

  • Arnold-Gymnasium, Neustadt
  • Helene-Lange-Gymnasium, Fürth
  • Schyren-Gymnasium, Pfaffenhofen
  • Gymnasium Neustadt a. d. Waldnaab
  • Wirsberg-Gymnasium, Würzburg




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