Schulen und Eltern ziehen an einem Strang

"Eine gute Kommunikation zwischen Schule und Elternschaft ist eine der wichtigsten Säulen einer guten Schule." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute auf der zentralen Großveranstaltung des Landeselternbeirats im Jahr 2004, dem Landeselterntag in Traben-Trarbach, in dessen Zentrum die Fragestellung "Eltern und Lehrer - Gegner oder Partner?" stand.

06.11.2004 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Die Schule stehe heute mehr denn je vor der Herausforderung, Bildung und Erziehung miteinander zu verbinden und alle Maßnahmen auf die bestmögliche Förderung von Schülerinnen und Schülern auszurichten, unterstrich Ministerin Ahnen. Vieles sei dafür bereits auf den Weg gebracht, einiges werde aber noch verbessert werden müssen - und werde angepackt. Dies zeige unter anderem die deutliche Schwerpunktsetzung im Bereich der Bildung durch den Doppelhaushalt 2005/2006. "Bei einer Bewertung alleine unter fiskalischen Aspekten könnte man zu dem Ergebnis kommen: Wir können es uns eigentlich nicht leisten. Doch ich bleibe dabei: Auf den Feldern Schule, Bildung, Wissenschaft, Forschung und Betreuung nicht zu investieren, können wir uns noch weniger leisten," zitierte die Bildungsministerin ihren für die Finanzen zuständigen Kollegen Gernot Mittler. Im aktuell vom Landtag beratenen Haushaltsentwurf seien daher nicht nur zusätzlich 200 neue Lehrerstellen sowie 150 neue Ausbildungsplätze für angehende Lehrkräfte in den Studienseminaren vorgesehen. Im Doppelhaushalt 2005/2006 seien auch für den Bereich der Ganztagsschulen insgesamt 113 Millionen Euro an Landesmitteln eingeplant, zu denen nochmals rund 100 Millionen an Bundesmitteln aus dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" addiert werden könnten.

Der Erfolg dieser Bemühungen zu Gunsten einer besseren Bildung und Erziehung sei aber umso größer je besser die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern bei der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen funktioniere. Erfreulicherweise sei dieses Thema ein deutlicher Schwerpunkt in den Qualitätsprogrammen des ganz überwiegenden Teils aller Schulen im Land, so Doris Ahnen weiter. Dies lasse die begründete Hoffnung zu, dass sich im Zuge der internen Evaluation dieser Qualitätsprogramme weitere Impulse für eine Intensivierung der Kontakte zwischen Schule und Elternhaus ergäben. Auch die Erfahrungen in den neuen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Eltern könnten hier Hinweise und Anregungen liefern. "Eltern machen mit in Rheinland-Pfalz", unterstrich Bildungsministerin Ahnen. Das zeige nicht zuletzt die jüngst von Bildungsministerium und Landeselternbeirat gemeinsam herausgegebene handliche Broschüre "Elternmitwirkung in Rheinland-Pfalz - von Eltern für Eltern".


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