Staatsekretär Helm: "25. September ist Tag der Archive"
Zu einem Besuch der Archive im Land am 25. September hat Brandenburgs Kulturstaatssekretär Dr. Christoph Helm interessierte Bürger ermuntert. Wenn am Sonnabend auf Anregung des Verbandes deutscher Archivare zum zweiten mal bundesweit der "Tag der Archive" begangen wird, wird unter anderem auch das Landeshauptarchiv seine Pforten öffnen, teilte dessen Direktor Dr. Klaus Neitmann mit.
23.09.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg"Die Initiative kann dazu beitragen, Archive bekannter zu machen und den Menschen ihre Arbeit und Bedeutung zu vermitteln", betonte Helm. Die Einrichtungen seien als Stätten der Aufbewahrung der Zeugnisse aus der Vergangenheit unverzichtbarer Bestandteil zur Erforschung von Landes-, Regional-, Lokal- und Familiengeschichte. "Sie erhalten die Quellen, derer sich historische Forschung bedient und sind in Ostdeutschland insbesondere auch zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte unverzichtbar", erklärte Helm. Zudem sei die Klärung offener Vermögungsfragen sowie der Schicksale von NS-Zwangsarbeitern ohne die Archive unmöglich.
In Brandenburg existieren derzeit über 70 Kreis-, Stadt- und Amtsarchive. Eine besondere Rolle im brandenburgischen Archivwesen kommt dem Landeshauptarchiv zu: 1949 gegründet, ist es historisches Archiv, Urkundsarchiv, zentrales Grundbucharchiv und Zwischenarchiv für die Landesbehörden.
Am 25. September wird es zwischen 11 und 16 Uhr für Besucher geöffnet sein und unter anderem über die Grundbuchdatenbank und das Thema Bestanderhaltung informieren. Außerdem gibt es geführte Rundgänge durch die Magazine mit Informationen über die Bestände, Arbeitsaufgaben und Archivtechnik.
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