Staatssekretär Willems: "PDS setzt auf bewusste Irreführung zum Schuljahresbeginn"

Zur heutigen Erklärung von Rosemarie Hein, bildungspolitische Sprecherin der PDS, zur neu geregelten Schuleingangsphase nahm Bildungsstaatssekretär Winfried Willems Stellung.

04.07.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Willems erklärte: "Das Aufnahmeverfahren für die Schulanfänger des kommenden Schuljahres werde nach den bisher geltenden Regelungen durchgeführt, da die Änderung des Schulgesetzes erst am 01.08.2005 in Kraft tritt.

Die Entscheidungen über einen längeren Verbleib in der Schuleingangsphase stehen in der Regel erstmals im Verlauf des zweiten Schulhalbjahres des Schuljahres 2005/06 an. Insofern handele es sich um eine Verunsicherung der Eltern zum diesjährigen Schuljahresbeginn, die jeder Grundlage entbehre", so Willems.

Alle Grundschulen entscheiden selbst, ob sie die Schuleingangsphase in jahrgangshomogener oder in jahrgangsübergreifender Form gestalten wollen. Erfahrungen aus anderen Bundesländern (z. B.: Thüringen, Baden-Württemberg) zeigen, dass der Anteil von Schulen mit einem altersgemischten Konzept trotz positiver Erfahrungen nur langsam zunimmt.

Anleitungen zur Gestaltung der Schuleingangsphase sind Thema von Schulleiterdienstberatungen gewesen und werden es noch zu Beginn des kommenden Schuljahres sein. Das Kultusministerium wird diese gemeinsam mit dem Landesverwaltungsamt organisieren und durchführen. "Im übrigen sind die Grundschulen im Rahmen der eigenständigen pädagogischen Verantwortung in der Lage, die Schuleingangsphase inhaltlich und methodisch auszugestalten. Dazu benötigen sie keine Detailvorgaben", so Willems abschließend.


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