Von der Provenienzforschung zur Restitution geraubten Kulturgutes

Am 23. und 24. September findet unter dem Titel "Von der Provenienzforschung zur Restitution geraubten Kulturgutes: Politischer Wille und praktische Umsetzung" in der Berliner Zentral- und Landesbibliothek eine Tagung statt. Eingeladen haben die Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken e.V., die Weimarer Herzogin Anna Amalia Bibliothek und die Magdeburger Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste ([www.lostart.de](http://www.lostart.de)).

23.09.2004 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Angesichts der Dimension des Kunstraubes im Dritten Reich und der nach wie vor im wesentlichen ungelösten Beutekunst-Frage ist es ein Ziel der Veranstaltung, Erfahrungen, Erkenntnisse und Hilfen zu vermitteln, die für die Vorbereitung und Durchführung von Restitutionen durch deutsche Einrichtungen notwendig sind. Vertreter der Politik, der Verwaltung und der Fachebene werden dabei gleichermaßen zu Wort kommen.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, Bibliotheken und Archiven, in deren Verantwortung der Umgang mit dem Raub- und Beutekunst-Problem liegt. Das Kolloquium knüpft inhaltlich an die Diskussionen einer Weimarer Tagung im September 2003 an. Damals standen Fragen der Provenienzforschung und der Dokumentation sogenannter Fremdbesitzobjekte im Mittelpunkt der Erörterungen.

Auskünfte:

a) Initiative Fortbildung für wissenschaftliche und Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V., Berlin
Evelyn Morgenstern, Tel. 030 / 90 22 65 409,

b) Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar
Dr. Jürgen Weber, Tel. 03643 / 54 52 08,

c) Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, Magdeburg
Dr. Michael Franz, Tel. 0391 / 54 48 709,

www.mk.sachsen-anhalt.de
www.mk.sachsen-anhalt.de/bildung
www.mk.sachsen-anhalt.de/wissenschaft
www.mk.sachsen-anhalt.de/kultur


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