Vorbereitung des neuen Schuljahres voll im Zeitplan: Kultusminister bestellt kommissarische Schulleiterinnen und Schulleiter

82 Grundschulrektorinnen und \*rektoren hat Kultusminister Jürgen Schreier die kommissarische Schulleitung für die neu errichteten Schulen mit all ihren Standorten offiziell übertragen. Wirksam wird die Übertragung erst mit der rechtlichen Errichtung der neuen Schulen zum 1. August 2005. Allerdings wurden die kommissarischen Schulleiter mit sofortiger Wirkung mit der Wahrnehmung der notwendigen Koordinierungsaufgaben zur organisatorischen Vorbereitung des Schulanfangs in Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen, mit den Schulträgern und der Schulaufsichtsbehörde beauftragt. Sie sind die Ansprechpartner der Eltern und Kommunen für alles, was das nächste Schuljahr betrifft.

08.07.2005 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Gleichzeitig wurden die Abwesenheitsvertretungen sowie die Ansprechpartner in den Dependancen vor Ort bestellt. Die Verwaltungsspitzen der Städte und Gemeinden sind über die Bestellungen schriftlich informiert worden.

Zuvor hatte der Kultusminister allen Schulleiterinnen und Schulleitern, deren Schulen mit anderen Schulen zusammengelegt werden, in einem persönlichen Schreiben für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement gedankt.

Die kommissarische Beauftragung ist keine Vorentscheidung über die spätere Stellenbesetzung. Die Schulleitungsfunktionen der neuen Schulen werden alsbald ausgeschrieben und besetzt. Die kommissarischen Schulleiterinnen und Schulleiter übernehmen in der Übergangszeit die Aufgaben für alle Standorte der neuen Grundschule, die bis dahin die einzelnen Schulleitungen erfüllt haben.

Kultusminister Jürgen Schreier wies erneut darauf hin, dass die Städte und Gemeinden für die Schulgebäude und den Schulbusverkehr zuständig sind. Er wies in diesem Zusammenhang Vorwürfe der Landeselternvertretung der Grundschulen und der Elterninitiative, die Vorbereitungen für das neue Schuljahr seien nicht getroffen, als unhaltbar zurück. Jürgen Schreier nahm die zuständigen Kommunen gegen die Vorwürfe der Landeselternvertretung in Schutz. Die Kommunen kämen sehr wohl ihrer rechtlichen Verpflichtung ordnungsgemäß nach. Dass Schulraum und Busverkehr vielerorts neu geordnet werden müssen, wüssten die Kommunen nicht erst seit gestern, wie die Landeselternvertretung es der Öffentlichkeit weismachen wolle.

Im Übrigen sei die Reform in intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten erörtert worden, angefangen von den zuständigen Gremien der Elternschaft über die Schulleitungen, die Kommunen, die Schulkonferenzen, die Schulregionkonferenzen und die Personalvertretungen. Im Internet habe man jederzeit den aktuellen Stand der Diskussion mit den Gemeinden nachvollziehen können. Eine Liste aller Schulstandorte, in denen im nächsten Schuljahr eingeschult werde, sei dort abrufbar. Die Landeselternvertretung, so Jürgen Schreier, versuche, Ängste zu schüren und Panik zu machen - ohne, dass dafür wirklich Anlass bestehe.


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