Was Kinder wirklich über Schule denken
(bikl) Das neue Schuljahr fängt an: Wie werden die Lehrer sein? Wie die ersten Noten oder die erste Klasse auf der weiterführenden Schule? Fragen, die besonders jetzt viele Kinder beschäftigen. ELTERN family wollte genau wissen, wie Deutschlands Kinder über Schule denken und ließ das Münchner Forschungsinstitut Iconkids & Youth 653 Schüler im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren befragen.
09.08.2006 ArtikelDie wichtigsten Ergebnisse der Exklusiv-Umfrage:
Schule und Noten:
Mehr als die Hälfte aller Schüler (61 Prozent) sagen, dass es wichtigere Sachen im Leben gibt als gute Noten. Andererseits finden 70 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen, dass Schule nur dann richtig Spaß macht, wenn man gute Noten bekommt. Und: Immerhin 51 Prozent fühlen sich mit einer Fünf oder Sechs wie Versager.
Schule und Eltern:
Beruhigend ist, dass die meisten sechs- bis zwölfjährigen Schüler sich von ihren Eltern bestens unterstützt fühlen. 78 Prozent der Befragten sagen: "Meine Eltern sind echt klasse, sie helfen mir, wenn ich in der Schule oder bei den Hausaufgaben nicht klarkomme." Bedenkenswert ist, dass eine schlechte Note jedes zweite Kind belastet: 49 Prozent geben an, dass ihre Eltern ziemlich traurig sind, wenn sie schlechte Noten schreiben.
Schule und Lehrer:
Ob ein Fach Spaß macht, hängt für 64 Prozent der davon ab, ob der Lehrer toll ist oder nicht. Fast die Hälfte der befragten Schülerinnen und Schüler (48 Prozent) findet die meisten Lehrer so nett, dass sie mit ihnen auch über Probleme reden können. Aber immerhin 26 Prozent glauben manchmal, dass es den Lehrern egal ist, ob ihre Schüler in der Schule etwas lernen oder nicht.
Schule und Freunde:
Entgegen aller Mobbing-Befürchtungen gibt es richtigen Ärger nur selten. Nur sechs Prozent der befragten Mädchen und Jungen geben an, dass sie in der Schule immer wieder Ärger mit anderen Schülern haben. Die große Mehrheit findet dort ihre besten Freunde (76 Prozent).
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