Weiterbildung gewinnt an Bedeutung
Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist zwar problematisch, aber bei Verlagen im Segment der betrieblichen Weiterbildung herrscht dennoch optimistische Stimmung. „Betriebe investieren zusehends in die Aus- und Weiterbildung“, resümiert Bernd Janowski von Christiani in Konstanz heute auf der didacta.
23.02.2006 ArtikelJanowski rechnet zwar in Zukunft mit sinkenden Zahlen in der Ausbildung. Denn Betriebe bilden immer weniger aus und die Zahl der Lehrstellen wird wohl weiter rückläufig sein. Aber Betriebe geben sich mit der Mitarbeiterschulung nach abgeschlossener Lehre nicht zufrieden. Die weitere Qualifizierung und Weiterbildung nimmt einen immer größeren Raum ein.
Gleichzeitig ist der technische Fortschritt rasant und Lehrwerke in Berufsschulen können nicht in dieser Geschwindigkeit aktualisiert werden. Unternehmen sind in den letzten Jahren längst dazu übergegangen, wichtige Schlüsselqualifikationen in eigenen Schulungen zu vermitteln. Verlage im Weiterbildungsbereich wie Christiani setzen genau dort an. Ein Beispiel: Die Firma Bosch entwickelte für die betriebliche Ausbildung Materialien über die Funktionsweise von Einspritzpumpen im Auto. Die instruktiven Lektionen erscheinen als „Gelbe Reihe“ im Verlag Christiani und sind damit auch anderen Ausbildern und Lernern im Kfz-Handwerk zugänglich.
Neben gedruckten Werken stellt der Verlag in Kooperation mit Herstellern zudem Übungssätze und Funktionsmodelle her. Und in Prüfungen kommen die eingeschweißten Prüfungsunterlagen und Materialien für die praktische Prüfung aus dem Hause Christiani, hergestellt in Absprache etwa mit PAL, der Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle der IHK Stuttgart. Der Erfolg gibt Christiani Recht: Letztes Jahr verzeichnete das Unternehmen den höchsten Gewinn seit Bestehen und feiert in diesem Jahr zudem das 75jährige Betriebsjubiläum.
Weiterführende Links
- www.christiani.de
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