Zur dpa Meldung 7220 vom 30. Juni 2004 "Philologenverband fürchtet Kündigungen an Gymnasien"

In Bayern wird aufgrund der Arbeitszeitverlängerung kein einziger Lehrer entlassen. Der Philologenverband betreibt reine Panikmache auf Kosten aller nebenberuflichen Lehrkräfte. Im Gegenteil: Richtig ist, dass sich durch die Einführung des G8 und den Anstieg der Anmeldezahlen der Bedarf an Lehrerstunden am Gymnasium deutlich erhöht hat. Deshalb wird es in Bayern keine einzige Kündigung von Lehrkräften geben.

30.06.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Tatsache ist: Die Zahl der für nebenberuflich Beschäftigte vorgesehenen Unterrichtstunden wurde nicht gekürzt und besteht im vollen Umfang weiter. Die Mittel wurden um keinen Cent gekürzt. Deshalb haben nebenberuflich Beschäftigte, bei denen die befristeten Arbeitsverträge zum Schuljahresende auslaufen, auch zum kommenden Schuljahr wieder gute Chancen auf eine erneute Anstellung. Lediglich in den Fächern Musik und Kunst ist die Zahl der qualifizierten Junglehrer und Referendare in diesem Jahr etwas höher als die Zahl der auslaufenden Aushilfsverträge. Der Philologenverband kann doch nicht allen Ernstes die hohe Qualifikation von Junglehrern mit einem vollen Hochschulstudium in Musik und Kunst in Frage stellen und den jungen Akademikern die offenen Stellen verweigern wollen.


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