Zwei Schulstandorte für Berufe im Dialogmarketing festgelegt
In Forchheim und Regen werden ab dem kommenden Schuljahr Auszubildende für zwei neue Berufe im Dialogmarketing die Berufsschule besuchen können. Dies hat nun Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider nach Abwägung der verschiedenen Argumente, die für die einzelnen Standorte vorgebracht worden waren, entschieden.
29.06.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusKonkret handelt es sich um eine zweijährige duale Ausbildung zu Servicefachkräften und um eine dreijährige zu Kaufleuten für Dialogmarketing.
"Meine Entscheidung zugunsten der Berufsschulstandorte Forchheim und Regen fiel auf der Grundlage von fachlichen und strukturpolitischen Überlegungen", so Minister Schneider.
In Forchheim werden die Auszubildenden aus den drei fränkischen Regierungsbezirken, in Regen die Auszubildenden aus Ober- und Niederbayern, Schwaben und der Oberpfalz unterrichtet.
"Sollte sich die positive Prognose für die Entwicklung des Berufsbildes bestätigen, wird in den nächsten Jahren ein weiterer Berufsschulstandort in Südbayern für diese neuen Ausbildungsberufe in Aussicht gestellt", so der Minister.
Die Servicefachkräfte und die Kaufleute für Dialogmarketing arbeiten in Call-Centern. Sie betreuen per Telefon und Internet Kunden, akquirieren Aufträge und organisieren deren Abwicklung.
Experten gehen davon aus, dass durch die Ausbildung dieser qualifizierten Fachkräfte sich weitere Call-Center in Bayern ansiedeln.
Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice in Unterfranken und der Oberpfalz:
Minister Schneider hat entschieden, dass Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice in der Oberpfalz und in Unterfranken ausgebildet werden. Der Standort in der Oberpfalz steht mit Weiden, wo die Auszubildenden aus Ober- und Niederbayern und der Oberpfalz unterrichtet werden. An einem Standort in Unterfranken werden die der drei fränkischen Regierungsbezirke und von Schwaben zur Schule gehen.
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