30 Jahre Wilhelm Sander-Stiftung

Als einen "Motor des Fortschritts" bezeichnete Wissenschaftsminister Thomas Goppel die Wilhelm Sander-Stiftung anlässlich des Festaktes zu ihrem 30-jährigen Bestehen.

15.04.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die Stiftung hat die bayerischen Universitäten und Forschungseinrichtungen in den vergangenen dreißig Jahren mit 90 Millionen Euro unterstützt - das sind 60% der insgesamt von der Stiftung ausgeschütteten Gelder. Das war und ist für die Entwicklung des Forschungsstandortes Bayern von herausragender Bedeutung", so der Minister. Die Stiftung fördert hoch qualifizierte Projekte in der medizinischen Forschung, vor allem der Krebsforschung. Besonders bedankte sich Goppel für das Engagement der Stiftung bei der Einrichtung der Therapieeinheiten für Blutstammzellentransplantation an der LMU München und der Universität Erlangen-Nürnberg.
Die Wilhelm Sander-Stiftung genieße einen hervorragenden Ruf, vor allem für ihr transparentes und unabhängiges Begutachtungs- und Vergabeverfahren, das die Exzellenz der Forschungsprojekte sicherstelle. Sie sei als "Leuchtturm in der deutschen Stiftungslandschaft" Motivation für die bayerische Politik, das Stiftungswesen weiter konsequent zu fördern. "Bayern ist mit etwa 2500 Stiftungen die erste Adresse unter den deutschen Stiftungsstandorten. Damit das so bleibt, arbeiten wir derzeit an einer Optimierung des Stiftungsrechts", betonte Goppel.

In Zusammenhang mit aktuellen Problemen der Hochschulmedizin kündigte Goppel an, für den Fallpauschalenkatalog auf Bundesebene auf Nachbesserungen zu drängen, die den speziellen Kostenstrukturen der Universitätsklinika Rechnung tragen. Außerdem fordere er von den Krankenkassen Sonderentgelte für innovative, kostenintensive Behandlungen sowie für die hoch spezialisierten Universitätsklinika.


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