Architekturwettbewerb HafenCity Universität

Die erste Wettbewerbsstufe, der städtebauliche Wettbewerb für das Grundstück der HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Raumentwicklung (HCU) ist entschieden. Die Jury hat am Donnerstagabend zehn städtebauliche Konzepte für die Teilnehme an der zweiten Wettbewerbsstufe ausgewählt. Diese zehn Architekturbüros sollen nun im Realisierungswettbewerb ihre Konzepte zu einem Architekturentwurf für den Neubau der HCU weiterentwickeln.

06.10.2006 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

In der ersten Stufe des Wettbewerbs hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe, ein städtebauliches Gesamtkonzept für das Areal östlich des Magdeburger Hafens gegenüber dem Überseequartier zu entwerfen. Insgesamt sollen auf der Fläche die HafenCity Universität sowie zwei weitere Gebäude entstehen. 84 der 100 deutschen und internationalen Architektenbüros, die zur Teilnehme am Wettbewerb aufgefordert worden waren, haben Arbeiten eingereicht.

Diese zehn Büros wurden ausgewählt, nun in der zweiten Wettbewerbsstufe einen architektonisch anspruchsvollen Neubau für die HCU entwerfen:

• Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten BDA, Nürnberg
• Jan Störmer Partner GbR, Hamburg
• MVRDV J.J. van Rijs, Rotterdam (NL)
• Alt & Britz Architekten und Stadtplaner, Saarbrücken
• Jan Kleihues, Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
• ATELIER 30 Architekten, Kassel
• Trojan + Trojan, Architekten und Städtebauer, Darmstadt mit Dietz Toppien Architekten
• h4a Gessert + Randecker Architekten BDA, Stuttgart
• CODE UNIQUE Architekten, Dresden
• Brigitte Tamásy, Hamburg

Im Februar 2007 wird das Preisgericht über die Entwürfe entscheiden. Anschließend werden alle eingereichten Arbeiten des städtebaulichen und des Realisierungswettbewerbs öffentlich ausgestellt.

Jurymitglied Wissenschaftssenator Jörg Dräger: "Der Neubau der HafenCity Universität an exponierter Stelle gegenüber dem Überseequartier wird Hamburgs Stadtansicht von Süden mit prägen. Die zehn ausgewählten Konzepte gehen mit dieser spannenden Aufgabe kreativ und intelligent um. Bei einer modernen Bauhochschule mit einem einmaligen interdisziplinären Konzept kommt der architektonischen Gestaltung eine besonders große Bedeutung zu. Deshalb bin ich bereits sehr gespannt auf die Entwürfe für das HCU-Gebäude."

Jurymitglied Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter: "Es ist mit den jetzt für die zweite Phase ausgewählten zehn Arbeiten zu erwarten, dass mit der neuen HafenCity Universität das künftige Gesicht Hamburgs zur Elbe ein einzigartiges und auch international unverwechselbares Bild erhalten wird. Man spürt, dass diese Aufgabe von den Architekten nicht nur als Herausforderung, sondern auch als einmalige gestalterische Chance begriffen wird."

Jurymitglied Prof. Steven Spier, Präsident der HafenCity Universität: "Die zehn Büros haben die spannende Herausforderung angenommen, eine Heimat für eine exzellente, spezialisierte Hochschule zu entwerfen, die sich mit den technischen, architektonischen, städtebaulichen und gesellschaftlichen Aspekten unserer gebauten Umwelt beschäftigen wird. Ich freue mich auf die nächste Runde, wenn eine Universität neuer Art Gestalt annimmt – an einem der schönsten Standorte in Hamburg und auf eine Art und Weise, die die Interdisziplinarität und die öffentliche Aufgabe der HCU unterstützt."


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