Bayerns Universitäten und Max-Planck-Einrichtungen

Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss, die Direktoren der Max-Planck-Institute in Bayern sowie die Präsidenten und Rektoren der bayerischen Universitäten kommen heute in München auf Initiative von Wissenschaftsminister Thomas Goppel zu einem Gipfeltreffen zusammen. Goppel betonte, dass die Zusammenkunft die erste dieser Art in Bayern sei.

09.07.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Von unserem Treffen wünsche und erwarte ich mir einen Gedankenaustausch der politisch Verantwortlichen, der Max-Planck-Institute und der Universitäten über den Tag hinaus". Möglichkeiten der stärkeren Zusammenarbeit etwa durch die intensivere Kooperation in der Lehre oder durch noch häufigere Doppelberufungen gelte es zu erörtern. "Wir wollen noch stärker das Know-how unserer Universitäten und der Max-Planck-Institute zusammen bringen", so der Minister. Zugleich betonte Goppel den hohen Stellenwert der Vernetzung zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Goppel: "Vernetzung und Kooperation sind für die Weiterentwicklung des Standorts Deutschland von zentraler Bedeutung." Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibnizgemeinschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft müssten sich dort, wo sie Spitze sind, zusammentun und gemeinsam noch besser werden, sagte der Minister. Eine weitere wichtige Herausforderung für die Entwicklung Deutschlands sei, so der Minister, die engere Verzahnung der staatlich finanzierten Forschung und der Wirtschaft. "Nur so können wir Forschungsergebnisse zeitnah in Innovationen für den Wirtschaftsstandort Deutschland umsetzen", betonte Goppel.


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