Bestnoten für zwei Berliner Leibniz-Institute
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat sich auf seiner jüngsten Sitzung am 24. November 2005 zu den Ergebnissen seiner Evaluierung zweier Berliner Mitgliedsinstitute · dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und · dem Institut für Kristallzüchtung (IKZ). verständigt und die Ergebnisse vorgelegt.
15.12.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)Die sich in Abständen von höchstens sieben Jahren wiederholende Evaluierung der von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Institute der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz durch international besetzte Gutachtergremien erfolgte für beide Einrichtungen im Herbst 2004 (DIW) bzw. Frühjahr 2005 (IKZ). Der Leibniz-Senat bestätigte die überregionale Bedeutung beider Forschungseinrichtungen, unterstrich das gesamtstaatliche wissenschaftspolitische Interesse an ihrer Arbeit und empfahl die uneingeschränkte Weiterförderung dieser beiden Berliner Leibniz-Institute.
Das DIW sei eine national anerkannte Forschungseinrichtung, die hohes Ansehen bei Vertretern aus Politik, Wirtschaft und der interessierten Fachöffentlichkeit genieße und Forschungsprojekte mit anspruchsvollen und innovativen Fragestellungen bearbeite. Unter der Leitung des Präsidenten Prof. Dr. Zimmermann sei ein eindrucksvoller Umstrukturierungsprozess eingeleitet worden, aufgrund dessen sich das DIW zu einem dynamischen und erfolgversprechenden Institut weiterentwickelt habe. Besonders hervorgehoben werden auch die Leistungen der Abteilung Sozio-ökonomisches Panel (SOEP). Dem SOEP sei es mit großem Erfolg gelungen, die Sammlung und Aufbereitung von Daten - auf der Grundlage einer repräsentativen Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland - mit der Untersuchung von interessanten und wichtigen Forschungsfragen zu verknüpfen.
Das IKZ, als eine Einrichtung mit Servicefunktion für die Forschung, sei ein, so die Gutachter, "national und europaweit anerkanntes Kompetenzzentrum für alle naturwissenschaftlichen und technischen Fragen, die die Züchtung und das Wachstum von Volumenkristallen betreffen". Das IKZ übe, so die Gutachter weiter, "eine wichtige Funktion zwischen universitärer Grundlagenforschung und industrieller Forschung auf dem Gebiet der Kristallzüchtung aus. Die Kristallzüchtung wird mit technologischem Anspruch und in industrienahen Dimensionen betrieben, wie es derzeit national von keinem Universitätsinstitut geleistet werden kann".
Hierzu erklärt Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: "In der Region Berlin - Brandenburg haben wir mit 20 Leibniz-Instituten eine einmalige Konzentration. In den gerade abgeschlossenen Haushaltsberatungen ist es uns gelungen, für die nächsten Jahre einen finanziellen Aufwuchs zu sichern. Die Ergebnisse der jüngsten Evaluierung Berliner Leibniz-Institute bestätigen und unterstreichen die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Berliner Forschung. Beide Institute haben das Potenzial, sich in ihren Arbeitsfeldern zu europäischen Exzellenzzentren zu entwickeln. Hierzu will ich sie ausdrücklich ermutigen und wünsche Ihnen dazu viel Erfolg."
Keine Kommentare vorhanden