Bewerbungsschluss für den Ersten Norddeutschen Wissenschaftspreis
Aus Mecklenburg-Vorpommern bewerben sich vier Kooperationen in der Meeresforschung um den Ersten Norddeutschen Wissenschaftspreis. Dazu gehören das Forschungsvorhaben "Mikrobielle Interaktion in Marinen Systemen" der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, "Marine Dateninfrastruktur Deutschland" der Universität Rostock, "´Manche mögen´s kalt´ – Untersuchung polarer Mikroalgen in Benthal und Pelagial" der Universität Rostock und die Kooperation "Autonome Galileo-gestützte Personenrettung auf See" der Universität Rostock.
19.07.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Ich freue mich über die Beteiligung und wünsche den Projekten viel Erfolg bei der Bewerbung um den Norddeutschen Wissenschaftspreis", sagte Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb. Insgesamt haben sich 14 Kooperationen in der Meeresforschung um den Preis beworben.
Nach Angaben der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN) handelt es sich um qualitativ hoch stehende Anträge aus allen fünf norddeutschen Ländern. Das thematische Spektrum reicht von der Erforschung mariner Mikroorganismen in der Nord- und Ostsee über die geochemische und ökologische Untersuchung des Schelfmeers vor Namibia bis hin zur maritimen Technologie wie etwa der Schiffssteuerung.
In den Kooperationen sind fast alle großen und kleineren norddeutschen Hochschulen mit Bezug zur Meeres- oder Klimaforschung vertreten sowie mehrere renommierte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 50.000 Euro. Sie werden bei der feierlichen Verleihung im Hamburger Rathaus am 29. November 2012 bekanntgegeben. Durch die Veranstaltung führt die NDR-Moderatorin Julia Westlake.
Eine Auswahlkommission aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird die Anträge genau unter die Lupe nehmen und eine Vorauswahl treffen. Im Oktober übergibt sie ihre Favoriten der Vergabekommission, also den norddeutschen Wissenschaftssenatorinnen und ‑ministern. Die letzte Entscheidung fällen die Ressortchefs der fünf beteiligten Länder voraussichtlich am Rande der Norddeutschen Wissenschaftsminister-konferenz Mitte November in Bremen.
Keine Kommentare vorhanden