Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara` Wende im Landtag: "Das Flensburger Modell der Lehrerbildung ist zukunftsweisend und innovativ"

"Die Reform der Lehramtsstudiengänge in Flensburg ist ein entscheidender Beitrag zur Stärkung des Hochschulstandortes Flensburg und zugleich ein qualitativer Sprung für die Lehrerbildung im ganzen Land." Im Kieler Landtag erläuterte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara` Wende heute, 23. August, den nun bevorstehenden Umsetzungsprozess: Sie gehe davon aus, dass noch Ende des Monats eine detaillierte Beschreibung der neuen Studiengänge vorliege und dass anschließend das Akkreditierungsverfahren eingeleitet werden könne. Am Ziel, die neuen Studiengänge zum Wintersemester 2013/14 einzuführen, halte natürlich auch die neue Landesregierung fest.

23.08.2012 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Die Ministerin bezeichnete das Flensburger Modell als "praxisnah und zugleich theoriestark, regional verankert und zugleich mit internationaler Perspektive". Praktika seien im Studienprogramm ebenso fest verankert wie die Kompetenzbereiche zu "Deutsch als Zweitsprache", "Umgang mit Heterogenität", "Diagnose und Förderung" und "Schulmanagement und Elternberatung". Ministerin Wende kündigte außerdem an, dass in Flensburg das Grundschullehramt als eigenständigen Studiengang etabliert werde: "In der Grundschule entscheiden sich Bildungskarrieren. Deshalb macht es Sinn, gerade in diesem Bereich auf zielgenau ausgebildete Unterrichtsexperten zu setzen."

"Die neuen Lehramtsstudiengänge in Flensburg sind ein wichtiger, aber eben nur ein erster Schritt in Sachen Qualität der Lehrerinnen- und Lehrerbildung: Jetzt kommt es darauf an, dem Flensburger Modell ein Kieler Modell an die Seite zu stellen", erklärte die Ministerin. Erste Gespräche mit dem Präsidium der CAU hätten bereits begonnen und sie sei zuversichtlich, dass es gelingen werde, das Flensburger Modell und das zukünftige Kieler Modell zu einem Schleswig-Holstein-Modell zusammenzuführen. Die Reform der Lehrerbildung werde auch auf der Bildungskonferenz am 8. September auf der Tagesordnung stehen, von der sie weitere Anregungen für die qualitative Verbesserung der Lehrer- und Lehrerinnenbildung erwarte.


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