Bund-Länder-Gespräch zum gemeinsamen Exzellenzprogramm für die Hochschulen

Die Ankündigung der Bundesregierung, ab 2006 bis zum Jahr 2010 jährlich 250 Mio. Euro für ein gemeinsames Exzellenzprogramm des Bundes und der Länder und zusätzlich ab 2005 jährlich über 100 Mio. Euro für die Etatsteigerung der großen Forschungsinstitutionen zu Verfügung zu stellen, hat Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel als "Prüfstein für die Glaubwürdigkeit der Forschungspolitik der Bundesregierung" bezeichnet.

07.06.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Diese Gelder müssen jetzt zusätzlich fließen und dürfen den Hochschulen und Forschungsinstitutionen nicht wie in der Vergangenheit an anderer Stelle weggestrichen werden", forderte Goppel. Bisher gebe es noch keine Finanzierungszusage des Bundesfinanzministers, so Goppel. Wenn der Bund nur Mittel von einer Tasche in die andere umschichten wolle, sei mit der Zustimmung der Länder zu dem Programm nicht zu rechnen. Zufrieden zeigte sich Goppel mit den Gesprächen zum Inhalt des gemeinsamen Exzellenzprogramms. "Es wird einen einheitlichen Wettbewerb zu Exzellenzclustern, Doktorandenkollegs und Spitzenuniversitäten geben. Damit wird eine zentrale Forderung der Länder erfüllt", erklärte der Minister. Bis zur endgültigen Einigung seien trotz der heutigen Fortschritte noch wichtige Detailfragen zu klären.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden