DGB: Bologna-Reform korrigieren

(redaktion) Eine Korrektur der Bologna-Studienreform in Deutschland hat die Vize-Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Ingrid Sehrbrock, in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert, berichtet heute die Frankfurter Rundschau. Anlass ist die Konferenz der europäischen Bildungsminister in Belgien, die am heutigen Dienstag beginnt.

28.04.2009 Artikel
  • © DGB

Insgesamt fünf Forderungen – vom Recht auf Mobilität bis zur Verbesserung der Lage der Nachwuchswissenschaftler - hat Sehrbrock fomuliert.

So fordert der DGB unter anderem Mobilitätsstipendien für mindestens 25 Prozent aller Studierenden, eine uneingeschränkte Durchlässigkeit zum Master und eine Verlängerung des Bachelor-Studiums, weil die Verschulung des Studiums keinen Platz mehr für forschendes Lernen lasse. Voraussetzung für eine gelungene Studienreform sei auch eine angemessene personelle Ausstattung. Und schließlich müssten Studiengebühren im Europäischen Hochschulraum abgeschafft werden


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