Dr. Eva-Maria Stange: "Karge Jahre bei öffentlichen Haushalten bedrohen Bildung, Forschung und Kultur"

"Schon heute ist absehbar, dass die kargen Jahre bei den öffentlichen Haushalten zu empfindlichen Kürzungen im sogenannten nicht investiven Bereich führen. Ohne klaren Vorrang für Investitionen in Bildung, Forschung und Kultur entziehen wir künftigen Generationen die Basis", sagte die Sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute vor dem Hintergrund der vom Bundesrat beschlossenen Schuldenbremse. Sie warnte in diesem Zusammenhang vor den Auswirkungen gedrosselter öffentlicher Haushalte auf die sogenannten "weichen" Bereiche. Die richtige Botschaft in Zeiten der Krise müsse lauten jetzt noch stärker als bisher gerade in diesen Bereichen zu investieren. "Was heute für Bildung, Forschung und Kultur ausgegeben werde, garantiert das Wirtschaftswachstum von morgen", so Dr. Stange.

12.06.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Wenn Sachsen den Anschluss an die internationale Spitze nicht verlieren will, darf der begonnene Aufholprozess nicht ausgebremst werden. "Die Ausbaumaßnahmen des Konjunkturprogramms schafften zwar neue Gebäude und Geräte. Das nützt aber nichts, wenn anschließend kein Personal mehr da sei, das darin lehren, forschen oder Bibliotheken und Museen öffnen kann." Der Generationenvertrag könne nicht allein darauf reduziert werden, den Kindern keine Schulden zu hinterlassen. Öffentlich finanzierte gute Bildung für alle und exzellente Forschung gehörten ebenso in diesen Vertrag für die Zukunft, wie die Kultur.


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