Drei neue Sonderforschungsbereiche an Bayerns Universitäten

Ein neuer Sonderforschungsbereich an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie zwei neue Sonderforschungsbereiche/Transregio unter Beteiligung der Universitäten Würzburg und München nehmen am 1. Juli 2004 ihre Arbeit auf.

02.06.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die Bewilligung von Sonderforschungsbereichen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist ein besonderes Gütezeichen für die Forschung an einer Universität", betonte Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Mittwoch in München. Sonderforschungsbereiche werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft nach einem strengen Begutachtungsverfahren mit hohen Qualitätsanforderungen vergeben. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Sonderforschungsbereiche an Bayerns Universitäten auf nunmehr 47.

Ziel des neuen Sonderforschungsbereichs "Strategien der zellulären Immunintervention" an der Universität Erlangen-Nürnberg ist die erfolgreiche Umsetzung immunologischen Wissens in Behandlungsverfahren, die auf einer Manipulation des Immunsystems beruhen.

Im Rahmen des gemeinsamen Sonderforschungsbereichs "Ras-dependent pathways in human cancer" versuchen Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Marburg zu verstehen, wie zentrale biologische Eigenschaften von Tumoren entstehen.

Der an Universität München bewilligte Sonderforschungsbereich "Relativistische Laser-Plasma-Dynamik", an dem die Universitäten Düsseldorf und Jena mitwirken, soll durch die systematische Entwicklung theoretischer Modelle, numerischer Simulationstechniken und experimenteller Methoden das umfassende Verständnis bestimmter Plasmen verbessern.


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