Statistik

Drittmittel der Hochschulen 2013 auf neuem Rekordniveau

Wie das Statistische Landesamt im Rahmen der Hochschulfinanzstatistik feststellt, erreichten die Drittmitteleinnahmen der Hochschulen in Baden‑Württemberg im Jahr 2013 mit insgesamt rund 870 Mill. Euro ein neues Rekordniveau.

29.06.2015 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Damit konnten die Hochschulen in Baden‑Württemberg annähernd 49 Mill. Euro bzw. 5,9 Prozent mehr Drittmittel einwerben als ein Jahr zuvor. Die Hochschulen deckten somit im Jahr 2013 fast ein Viertel (23,7 Prozent) ihrer Ausgaben mit Einnahmen aus Drittmitteln.

Mit Drittmitteln in Höhe von gut 777 Mill. Euro bzw. einem Anteil von rund 89 Prozent an den Drittmitteln insgesamt warben die neun Universitäten des Landes wie in den Jahren zuvor mit Abstand am meisten Drittmittel ein. Auf die übrigen staatlichen Hochschulen entfielen Drittmittel in Höhe von 84 Mill. Euro (9,6 Prozent) und auf die privaten, kirchlichen und sonstigen Hochschulen in Höhe von lediglich rund 9 Mill. Euro (1 Prozent).

Der wichtigste Drittmittelgeber bleibt auch im Jahr 2013 mit ausbezahlten Drittmitteln in Höhe von rund 318 Mill. Euro bzw. einem Anteil von 37 Prozent an den Drittmitteln insgesamt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Plus in Höhe von 12 Mill. Euro (+4,1 Prozent). Vom Bund als zweitwichtigsten Drittmittelgeber flossen im Jahr 2013 mit insgesamt 238 Mill. Euro knapp 10 Mill. Euro mehr an die Hochschulen im Land als im Vorjahr (+4,4 Prozent). Damit vergab der Bund 2013 gut 27 Prozent der Drittmittel insgesamt. Während die Drittmittel von der gewerblichen Wirtschaft bei rund 119 Mill. Euro stagnierten, erhöhten sich die Drittmittel von der Europäischen Union im Vergleich zum Vorjahr drastisch um fast 28 Mill. Euro auf insgesamt 94 Mill. Euro (+42 Prozent).


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