Einnahmen der Hochschulen in Baden-Württemberg um 35 Prozent auf rund 806 Millionen Euro gestiegen

Wie das Statistische Landesamt im Rahmen der Hochschulfinanzstatistik feststellt, erzielten die 69 Hochschulen in Baden-Württemberg1) im Jahr 2007 Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 806 Mill. Euro. Das sind knapp 209 Mill. Euro oder 35 Prozent mehr als 2006. Die Zunahme bei den Einnahmen sind hauptsächlich auf die Einführung von Studiengebühren zum Sommersemester 2007 zurückzuführen. Die Beiträge der Studierenden2) sind gegenüber dem Vorjahr um 136 Mill. Euro auf 202 Mill. Euro gestiegen.

19.05.2009 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden im Jahr 2007 knapp 50 Mill. Euro Drittmittel mehr eingeworben als 2006. Mit insgesamt 510 Mill. Euro machen die Drittmitteleinnahmen nach wie vor den "Löwenanteil" der Einnahmen der Hochschulen aus, wobei allein knapp 93 Prozent der eingeworbenen Drittmittel an die 9 Universitäten des Landes flossen. Nur mit der Einwerbung von Drittmitteln konnten die Universitäten im Jahr 2007 insgesamt ein gutes Viertel ihrer Gesamtausgaben decken. Bei den anderen Hochschulen beträgt der Deckungsgrad der Drittmitteln an den Ausgaben hingegen weit unter 10 Prozent. Mehr als ein Drittel aller Drittmittel oder annähernd 171 Mill. Euro kamen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, gefolgt von der gewerblichen Wirtschaft mit rund 117 Mill. Euro sowie dem Bund3) mit 102 Mill. Euro.

1) Ohne Angaben der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe

2) Dazu zählen neben Studiengebühren unter anderem: Prüfungs-, Rückmeldegebühren sowie Verwaltungskostengebühren, Benutzungsgebühren der Hochschulbibliotheken, Bewerbungs-, Gast-hörergebühren etc.

3) Einschließlich Bundesagentur für Arbeit.


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