Einweihung des letzten Bauabschnittes des Technikzentrums der Fachhochschule München

Die Bedeutung der Ingenieurwissenschaften hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Freitag bei der Einweihung des letzten Bauabschnittes des Technikzentrums der Fachhochschule München hervorgehoben: Das neue Technikzentrum mit seiner modernen Ausstattung auf rund 24.000 qm Hauptnutzfläche biete für die nächsten Generationen von Ingenieuren alle Voraussetzungen für eine optimale Ausbildung, so der Minister. Goppel: "Deutschlands Titel als Exportweltmeister beruht wesentlich auch auf dem hohen technischen Sachverstand seiner Ingenieure. Sie sorgen für den technischen Fortschritt und haben maßgeblichen Anteil an Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes in der globalisierten Welt." Vor diesem Hintergrund seien auch die Entscheidungen der Bayerischen Staatsregierung über den Hochschulausbau zu sehen. "Die Ingenieursausbildung werden wir dabei überproportional berücksichtigen: Wir wollen 54% der geplanten 38.000 zusätzlichen Studienplätze zukunftsorientiert bei den Ingenieur- und Naturwissenschaften aufbauen", erläuterte der Minister.

22.06.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel betonte, Bayern habe in den vergangenen Jahren trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen beträchtlich in die Hochschulen investiert. "Mit dem dritten Bauabschnitt können wir uns über die endgültige Fertigstellung des größten Bauvorhabens in der 35-jährigen Geschichte der bayerischen Fachhochschulen freuen. Fast 130 Mio. Euro hat Bayern insgesamt für den Neubau der Fachhochschule München an der Lothstraße einschließlich der Ersteinrichtungskosten ausgegeben", unterstrich Goppel. Seit 1993 habe der Freistaat insgesamt rund eine Milliarde in Baumaßnahmen der Fachhochschulen investiert.

In dem jetzt fertig gestellten dritten Bauabschnitt ist auch eine Kinderkrippe integriert. Unter städtischer Trägerschaft haben Studierende und Hochschulangehörige die Möglichkeit, ihre Kinder betreuen zu lassen. Familie und Studium bzw. Karriere lassen sich somit besser miteinander verbinden.


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