Einwerbung von EU-Fördermitteln

Einen neuen Rekord haben die bayerischen Universitäten und Fachhochschulen im Jahr 2004 bei der Einwerbung von Fördermitteln der Europäischen Union aufgestellt.

18.05.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Mittwoch mitteilte, warben die Hochschulen insg. 34,5 Mio. Euro ein. 2002 und 2003 waren es jeweils noch rund 25 Mio. Euro gewesen. "Die bayerischen Hochschulen haben die Bedeutung der EU-Forschungsförderung klar erkannt. Diese Bedeutung wird in den nächsten Jahren noch weiter steigen", erklärte Goppel. Für das nächste Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union sei eine Verdopplung der EU-Forschungsgelder angekündigt, so der Minister. Erst vor Kurzem habe er sich deshalb in Brüssel mit dem EU-Forschungskommissar Potocnik über die künftige Ausgestaltung der europäischen Forschungsförderung beraten. "Die deutliche Erhöhung der EU-Forschungsgelder bringt Riesenchancen für den Wissenschaftsstandort Bayern", hob der Minister hervor.

Spitzenreiter bei der Einwerbung von EU-Mitteln waren im Jahr 2004 die beiden Münchener Universitäten (LMU: 10,47 Mio. Euro; TUM: 7,96 Mio. Euro), gefolgt von Erlangen-Nürnberg (4,97 Mio. Euro), Würzburg (2,51 Mio. Euro), Regensburg (2,11 Mio. Euro) und Bayreuth (1,795 Mio. Euro). Insgesamt lagen die Einwerbungen der Universitäten mit 32,6 Mio. Euro rund 30% über dem Vorjahresergebnis.

Die Fachhochschulen warben insgesamt 1,95 Mio. Euro ein und verzeichnen damit gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 10%. An der Spitze liegen die Fachhochschulen München (282.000 Euro), Weihenstephan (274.000 Euro), Würzburg-Schweinfurt (271.000 Euro) und Augsburg (242.000 Euro).


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